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10 Tipps

Erfolgreiches Start-Up: 10 Tipps für Unternehmensgründer

Tipp 4: Seien Sie flexibel

Selbst der beste Businessplan und die genauste Vorüberlegung ist am Ende weitaus weniger wert, als ursprünglich gedacht, wenn es erst einmal an die Umsetzung in der Realität geht. Theorie ist Theorie, die Praxis verläuft meist ungeplanter. Haben Sie daher keine Scheuklappen auf, sondern gehen Sie stets offen an neue Ideen heran. Dabei ist es wichtig, sich seinen Eigensinn und die Überzeugung für das Projekt zu bewahren. Menschen, die Ihnen davon abraten werden, wird es immer geben. Wichtig ist es hier, die Balance zu bewahren. Lassen Sie sich Ihre Idee nicht madig reden, insofern Sie überzeugt sind.

Hören Sie auf der anderen Seite allerdings auch aufmerksam zu, wenn es darum geht, was Ihnen Bekannte oder gar Kunden an Feedback geben. Es gibt immer etwas zu verbessern, und nur weil eine Idee gut konzipiert ist, heißt dies noch lange nicht, dass diese sich auch immer problemlos im Unternehmensalltag umsetzen lassen. Scheuen Sie sich also nicht davor, bestehende Pfade zu verlassen und neue Denkweisen auszuprobieren. Anpassungsfähige Unternehmer sind meist jene, welche sich am Ende auf der Gewinnerstraße befinden.

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10 Tipps für Unternehmensgründer
Tipp 1: Stellen Sie sich auf die Rolle des Unternehmers ein
Tipp 2: Halten Sie die Geschäftsidee simpel und konzeptorientiert
Tipp 3: Nichts ohne einen guten Businessplan
Tipp 4: Seien Sie flexibel
Tipp 5: Der richtige Weg zum Startkapital
Tipp 6: Versichern Sie sich gut
Tipp 7: Wählen Sie die richtige Rechtsform
Tipp 8: Organisieren Sie sich gut und geben sie notfalls Arbeit ab

Tipp 9: Gutes Marketing und Markenidentität schaffen

Tipp 10: Finden sie geeignetes und motiviertes Personal
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Tipp 5: Der richtige Weg zum Startkapital

Egal, wie ambitioniert Ihre Pläne sind und wohin Sie mit der Firma wollen – ohne entsprechendes Eigenkapital werden Sie dauerhaft wenig Erfolg haben. Doch Geld wächst bekanntermaßen nicht auf Bäumen. Dennoch sollten Sie rund 15 % Eigenkapital einplanen. Das ist die ungefähre Faustregel, wenn es darum geht, öffentliche Fördergelder zu beantragen. Ansonsten ist im Kontext des Startkapitals eine gründliche Aufschlüsselung des Kapitalbedarfs notwendig. Dazu zählen folgende Punkte:

  • Kosten der privaten Lebensversicherung
  • Anmietung und Einrichtung eines Büros
  • Betriebsmittel, wie Bürobedarf, Materialien oder Maschinen
  • Marketingkosten
  • Ggf. Mitarbeiterkosten

Die Errechnung des benötigten Startkapitals ist Teil des Businessplans. Da Sie mit diesem potenzielle Kreditgeber und Banken überzeugen müssen, ist es sehr wichtig, diese Berechnungen möglichst detailliert zu gestalten. Kalkulieren Sie Ihren Bedarf genau, berechnen Sie notfalls auch Verluste und ungeplante Ausgaben mit hinein.

Sollte Ihnen wenig Finanzspielraum zur Verfügung stehen, ist es immer noch möglich, sich das Fremdkapital über Kredite zu besorgen. Die Bank für Existenzgründer markiert dabei die KfW-Mittelstandsbank, welche Kredite an Kleinunternehmer vergibt. Aber auch Landesförderinstitute stellen hier einen Anlaufpunkt dar. Auch die Agentur für Arbeit bietet im Rahmen des Gründerzuschusses finanzielle Fördermittel, welche Sie dabei auch gut als Startkapital nutzen können. Und selbst die eigene Hausbank stellt durchaus eine Anlaufstelle dar. Beachten Sie aber dabei, dass jede Anstalt die Kreditvergabe an andere Bedingungen knüpft. Vor allem bei Verzinsung und Rückzahlungsbedingungen sollten Sie achtsam sein und die Variante wählen, welche im Kontext Ihres Unternehmens die beste darstellt.


 


 

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