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Grünenthal setzt Neuausrichtung fort - Innovationsführerschaft im Bereich Schmerztherapie angestrebt

Mit dem Ziel, Innovationsführer im Bereich Schmerztherapie zu werden, hat die Aachener Grünenthal-Gruppe heute Einzelheiten zur Neuausrichtung des Unternehmen bekanntgegeben. Die vier strategischen Geschäftseinheiten „Grünenthal Innovation“, „Grünenthal Europa und Australien“, „Grünenthal USA“ sowie „Grünenthal Lateinamerika“ sorgen für stärker Nähe zum Markt. Grünenthal bündelt mit dieser schlanken, dezentralen Struktur gezielt seine Ressourcen

EineSchlüsselrolle in dieser Planung spielt eine signifikante Stärkung der Forschungs- und Entwicklungskapazitäten, aber auch von Potenzial-Märkten wie USA und Lateinamerika. Dieser Ausbau erfordert umfangreiche Investitionen. Um die dafür notwendigen Mittel zur Verfügung zu haben, hat Grünenthal in den vergangenen Monaten
damit begonnen, sich von Bereichen zu trennen, die nicht mehr zum
künftigen Fokus „Schmerz“ gehören. Die Geschäftsfelder Antibiotika,
Dermatologie und Gynäkologie wurden bereits verkauft – für das
Geschäftsfeld „Zystische Fibrose“ wird derzeit im Rahmen eines
Bieterverfahrens nach einem Käufer gesucht. 

Dieser konsequente Umbau hat auch zur Folge, dass nach der
Einschätzung des Managements weltweit rund 360 Vollzeit-
Arbeitsplätze abgebaut werden, davon ca. 220 in Deutschland. Der
Abbau der Arbeitsplätze soll sich in der Zeit von 2011 bis 2013
vollziehen. 

Diese Planungen sind das Ergebnis intensiver Prüfungen durch das
Unternehmen. Grünenthal hat die Pläne heute den Arbeitnehmer-
Vertretern sowie den Mitarbeitern an allen nationalen und
internationalen Standorten vorgestellt. In den kommenden Wochen
wird Grünenthal versuchen, gemeinsam mit dem Betriebsrat
bestmögliche Lösungen für die betroffenen Mitarbeiter zu entwickeln.

Bei allen Entscheidungen des Grünenthal-Managements steht im
Vordergrund, Grünenthal als selbständiges Familienunternehmen zu
erhalten. Insgesamt verspricht sich das Unternehmen durch die neue
Struktur ab 2013 Einsparungen von jährlich 57 Millionen Euro, die
zusammen mit den Veräußerungserlösen in das nachhaltige
Wachstum des Unternehmens investiert werden. Dies sichert die
Existenz Grünenthals als eines der letzen fünf verbleibenden
forschenden Pharmaunternehmen mit deutscher Konzernzentrale.
Der Innovations- und Produktionsstandort Deutschland insgesamt
bleibt für die Gruppe auch weiterhin sehr wichtig.

(Redaktion)


 


 

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