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Achener Kunstroute

13. Aachener Kunstroute am 25. und 26. September

10. Aachener Förderpreis "Young Artists" geht an Düsseldorfer Künstler Sebastian Wickeroth. Der in der Region einzigartige Preis unterstützt junge Künstler und Künstlerinnen , die experimentell und innovativ arbeiten.

Die Aachener Kunstroute ist eine jährliche Initiative der Galerien, Kunstvereine, Künstlervereinigungen und Museen in Aachen. Am Samstag, dem 25. und am Sonntag, dem 26. September 2010 werden sie alle ihre Räume und Ausstellungen ganztägig für ausgiebige Rundgänge öffnen. Neben zahlreichen Galerien und Kunstvereinen nehmen unter anderem auch das Ludwig Forum für Internationale Kunst sowie das Deutsch-Französische Kulturinstitut an der diesjährigen 13. Kunstroute teil. Weitere Informationen zu den diesjährigen Teilnehmern finden Interessierte unter www.aachenerkunstroute.de.

Einzigartig in der Region ist der »Young Artists« Kunstpreis der Aachener Kunstroute, ein Förderpreis für junge Künstler und Künstlerinnen in der Region, die experimentell und innovativ arbeiten.
Mit dem 10. Young Artists wird der Düsseldorfer Künstler Sebastian Wickeroth (*1977) ausgezeichnet, der Studien an der Kunstakademie Münster, der École supérieure des Beaux-Arts de Genève und der Kunstakademie Düsseldorf absolvierte und 2007 Meisterschüler von Hubert Kiecol wurde.

Die diesjährige Jury (Maria Engels, Leiterin »Kunst aus NRW«, Kornelimünster; Dr. Brigitte Franzen, Direktorin Ludwig Forum für Internationale Kunst; Oliver Henn, Galerist, Maastricht; Renate Hoffmann, Galeristin, Aachen; Karl-Heinz Jeiter, Künstler und Mitarbeiter Ludwig Forum für Internationale Kunst; Walter Mießen, Vorsitzender IKOB, Eupen) hat sich einstimmig für Sebastian Wickeroth entschieden, der ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro erhalten und seine Arbeiten zur Aachener Kunstroute in einer Einzelausstellung in »Kunst aus NRW« in der ehemaligen Reichsabtei Aachen/Kornelimünster präsentieren wird.

Sebastian Wickeroth besetzt und verändert mit seinen großen Installationen aus Gipskartonplatten, Folien und anderen Materialien den Raum. Seine Objekte und Installationen besitzen meist perfekte, glatte, monochrome Oberflächen, die dann in einem scheinbaren Akt der Gewalt ganz oder teilweise zerstört, deformiert oder verbogen wurden, so als seien sie gerade von der Decke in den Raum gestürzt. Dort liegen sie dann als irritierende, gewaltige Fremdkörper, die die vorhandene Architektur gründlich verändern, den Raum sprengen. Sebastian Wickeroth zerschlägt seine perfekten, geometrischen Gebilde allerdings nicht nach ihrer Fertigstellung, sondern er konzipiert und baut sie gleich als zerstörte Körper.
Weitere Informationen über den Preisträger 2010 unter www.wickeroth.de

(Redaktion)


 


 

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Sebastian Wickeroth
Förderpreis 2010

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