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Bauwerk des Jahres

Viel Ehre für die Düsseldorfer Tonhalle

Die Tonhalle am Rheinufer ist das Düsseldorfer Bauwerk des Jahres 2009. So haben die über 300 Mitglieder des Architekten- und Ingenieurverein Düsseldorf (AIV) mit klarer Mehrheit entschieden.

Die Auszeichnung der Fachleute aus allen Sparten des Bauwesens verdiente sich das Konzerthaus durch die aufwändigen Sanierungen in den Jahren 2005 und 2008. Dabei wurde - für Kosten von mehr als 20 Mio. Euro - vor allem die marode Akustik der charakteristischen Kuppel auf Vordermann gebracht. Durch raffinierte Konstruktionselemente in der Kuppel wurde der jahrzehntelang störende Klopfgeist vertrieben - heute genießt der Konzertsaal in der Musikszene Weltrang.

Eigentlich ist das Gebäude mit Wahrzeichencharakter ein altes Schätzchen - es wurde in den 20-er Jahren des 20. Jahrhunderts errichtet. Ursprünglich als Planetarium gebaut, erlebte der Bau eine wechselvolle Geschichte. Im Krieg schwer lädiert, diente er, notdürftig geflickt, bis in die 70-er hinein unter der Bezeichnung "Rheinhalle" als Mehrzweckbau für unterschiedlichste Veranstaltungen. Vor gut 30 Jahren schließlich erfolgte der Umbau zum Konzerthaus - allerdings mit eingebautem Klopfgeist.

Inzwischen bietet die Tonhalle Musikgenuss pur. Das Düsseldorfer Architektenbüro HPP hat, zusammen mit Akustikexperten aus den Niederlanden und Lichtdesignern aus Köln, die notwendige Umrüstung konzipiert und umgesetzt. Dafür gab es jetzt die Auszeichnung des AIV.

(Redaktion)


 


 

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