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10 Tipps um "Fake"-Rezensionen in Online-Shops, auf Blogs und Preisvergleichsportalen aufzudecken

Echte Kommentare und Bewertungen für den Online-Einkauf im Social Web nutzen. Pünktlich vor dem Start des Weihnachtsgeschäfts veröffentlicht der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. zehn Tipps um echte Kommentare und Bewertungen für den Online-Einkauf im Social Web zu nutzen. Anhand der Leitlinien lassen sich sogenannte "Fake"-Rezensionen in Online-Shops und Diskussionsforen, auf Blogs und Bewertungs- sowie Preisvergleichsportalen aufdecken.

Gerade bei der Suche nach passenden Weihnachtsgeschenken oder einem neuen Fernseher, Notebook oder einfach nur dem nächsten Buch spielen Nutzermeinungen eine immer stärkere Rolle beim Kaufentscheidungsprozess. Die 10 Tipps der Fachgruppe E-Commerce im BVDW sind eine Ergänzung des schon veröffentlichten Leitfadens "Sicher online einkaufen", der kostenlos als Download auf der BVDW-Website unter www.bvdw.org erhältlich ist.

Nutzerempfehlungen auch kritisch betrachten

"Mittlerweile kann jeder Internetnutzer Produkte und Dienstleistungen in Online-Shop rezensieren, eigene Erfahrungswerte auf Blogs und in Foren mitteilen sowie auf Vergleichsportalen bewerten. Doch sollten alle Kommentare und Empfehlungen im Social Web immer auch mit einem kritischen Auge betrachtet werden. Nicht selten kommt es vor, das sich zwischen die User-Bewertungen auch unternehmensnahe Rezensionen, sogenannte 'Fake'-Bewertungen mischen", weiß Achim Himmelreich (Mücke Sturm | Company), Vorsitzender der Fachgruppe E-Commerce im BVDW.

10 Tipps für sicheres Online-Shopping im Social Web:

1. Achten Sie auf ausreichend viele Empfehlungen

Sie sollten sich einen Überblick verschaffen, wie viele Empfehlungen zu einem Produkt bereits abgegeben wurden. Zehn bis fünfzehn Aussagen zu einem bestimmten Produkt geben Sicherheit, dass die Aussagen vertrauenswürdig erscheinen.

2. Prüfen Sie die Aktualität der Empfehlungen

In unserer schnelllebigen Welt, in der die Lebenszyklen von Produkten immer kürzer werden, ist es von besonderer Bedeutung, auf die Aktualität von Bewertungen zu achten. Handys, Spielekonsolen oder andere technische Produkte können sehr schnell veralten und nicht mehr dem neuesten Standard entsprechen.

3. Lesen Sie auch die negativen Bewertungen

Wenn eine Person ein Produkt negativ bewertet, bedeutet dies noch lange nicht, dass es schlecht ist. Andererseits können Negativempfehlungen auch den entscheidenden Nachteil eines Produktes beschreiben, welchen Sie vermeiden möchten. Eine ausreichende Anzahl negativer Aussagen kann Ihnen weiterhelfen.

4. Achten Sie auf den Kontext: Schlechte Empfehlungen müssen nicht schlecht sein!

Wenn eine Person eine Bewertung oder einen Kommentar zu einem Produkt oder einer Dienstleistung abgibt, beschreibt er sein subjektives Empfinden. War der Bewertende zur Regenzeit im Urlaub? Hat der Kunde ein internetfähiges Handy, wohnt aber in einer ländlichen Gegend ohne Internetzugang? Der Orts-, Zeit- und Kontextbezug sollte - sofern möglich - berücksichtigt werden.

5. Erkennen Sie "Fake"-Empfehlungen (1): Nur positive Produktbewertungen.


 


 

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