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Einbrüche

Aachen - zweitgefährlichste Stadt Deutschlands...

wenn man nach den Einbrüchen pro 100.000 Einwohner geht. Hier belegt Aachen hinter Bonn den zweiten Platz. Die Einbruchquote in Deutschland ist auf ein 15-Jahreshoch gestiegen. Für die deutschen Versicherer entsteht somit ein jährlicher Schaden von ca. 480 Millionen Euro.

Nacht oder Tag ist Einbrechern egal

Egal zu welcher Tages- und Uhrzeit. Einbrecher schlagen oftmals dreist und völlig unbemerkt zu. Dabei stellen sie sich meist so geschickt an, dass nur ein Bruchteil aller Delikte von der Polizei aufgeklärt werden kann. Insbesondere für die deutschen Versicherer entsteht so ein Schaden in 3-stelliger Millionenhöhe. Außerdem schlagen die Einbrecher auch immer häufiger tagsüber zu, wenn viele Menschen arbeiten. Fast 65.000 Einbrüche, bzw. über 40 Prozent aller Einbrüche finden ohne den Schutz der Nacht statt.

3300 Schaden pro Einbruch

Solch ein Einbruch kommt den Opfern oftmals teuer zu stehen. Im Durchschnitt werden bei einem Einbruch Geldbeträge, Schmuck und sonstige Wertgegenstände im Wert von ca. 3300 Euro erbeutet. Besonders beliebt sind in letzter Zeit technische Geräte. Fernseher, Tablet-PCs, Digitalkameras, Handys und Laptops werden in letzter Zeit häufig gestohlen. Auf dem Hehlermarkt können für solche Geräte oft gute Preise erzielt werden. Oftmals können hier die Elektronikartikel auch nicht mehr zurückverfolgt werden.

Aufklärungsquote bei nur 15,5 Prozent

Besonders erschreckend bei der Zahl der vielen Einbrüche ist die nur geringe Aufklärungsquote von ca. 15,5 Prozent. Sprich nur ungefähr jeder sechste Einbruch wird von der Polizei und den Ermittlern aufgeklärt. Bitter ist das auch für die vielen Aachener, die Opfer von Einbrüchen werden. Auf 100.000 Einwohner wird weit über 500 Mal eingebrochen. Auch hier sind die Ermittler der Polizei oft machtlos. Den Aachenern kann man hier nur empfehlen ihre Wohnungen mit Tools zur Einbruchsicherung aufzurüsten.

Nicht jeder Einbruch ist ein Fall für die Versicherung

Schon einfache Alarmanlagen schrecken Einbrecher oft ab. Fenster beispielsweise können mit Schlössern günstig aufgerüstet werden. Die Polizei rät außerdem bei jedem Verlassen, seine Wohnung oder Haus abzuschließen und sämtliche Fenster zu schließen. Insbesondere versicherungstechnisch ist dies wichtig. Kann einem Haus- bzw. Wohnungsbesitzer "fahrlässiges Verhalten" vorgeworfen werden, weil etwa die Haustür nicht abgeschlossen war oder ein Fenster offen stand, erlischt häufig der Versicherungsschutz. Das ist umso bitterer, wenn man zu den fünf Fällen gehört, die nicht aufgeklärt werden können. Hier bleibt man dann auf dem Schaden sitzen.

(Redaktion)


 


 

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