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Nihat Serindik: „Der Döner hat seinen Tiefpunkt erreicht“

Ottoman’s ist Döner pur: Ohne Zusatz-, Konservierungs- und Farbstoffe

„Das Konzept ist einzigartig“, betont Serindik, pocht jedoch nicht auf ein andauerndes Alleinstellungsmerkmal. Eher ist es sein Wunsch, zu zeigen, dass Qualität sehr erfolgreich sein kann, sodass sich andere Dönerbuden ein Beispiel an Ottoman’s Konzept nehmen.
Das Fleisch für Döner und Bürger stammt aus Serindiks Familienunternehmen; in der eigenen Fleischerei von Akser Döner wird nur das hochwertige Kalb- und Jungbullenfleisch aus streng kontrollierter Aufzucht verwendet, eben so, wie es die Tradition verlangt. Und der Hähnchendöner besteht zum Teil aus Filetfleisch, was das Gericht kalorienbewusst und knusprig werden lässt. Bevorzugt werden dafür deutsche Tiere, denn, so Serindik: „nirgends sind die Kontrollen besser.“ Zusätzlich wird sowohl bei Akser als auch bei Ottoman’s auf Zusatzstoffe, wie Phosphate, Gluten und generell Konservierungs- und Farbstoffe verzichtet.

Das kommt beim Kunden an. Seit der Eröffnung des „Imbiss-Restaurants“ Ende Januar hat sich Ottoman’s Konzept schnell im Kölner Raum herum gesprochen. Sogar über die Karnevalstage, an denen bekanntlich vorrangig der Appetit befriedigt werden muss und eher wenig über die Wertigkeit des Essens nachgedacht wird, war Ottoman’s der Anlaufpunkt für hungrige Jecken. Besonders freut es den Geschäftsführer, dass nicht nur viele türkisch-stämmige Menschen zu den neuen Fans zählen, sondern auch ältere Menschen, die bislang eine Abneigung gegen Fastfood und Vorurteile gegen türkischen Imbiss im Allgemeinen hegten, sich für den Döner Kebap, die Döner Wurst oder die verschiedenen Bürger begeistern.

Grund genug also, sich mit dem neuen, gesunden Weg bestätigt zu fühlen. Schon sind weitere Filialen geplant. Allein in diesem Jahr, 2013, soll ein weiterer Ottoman’s in Nippes und einer in Deutz eröffnet werden. Auf lange Sicht ist eine Franchise-Vermarktung geplant mit insgesamt vier Läden im Kölner Städtebezirk. Es sei jedoch nicht das Ziel, an jeder Ecke einen neuen Laden zu etablieren, „das wäre kontraproduktiv“. Vor erst wird das Konzept zur Perfektion gefeilt. „Jeden Tag gibt es Ideen zur Verbesserung“, erzählt der Döner-Boss. Diese erstrecken sich über die Größe der geschnittenen Tomaten- und Gurkenstücke über die Soßen bis zur optimalen Verpackung. Denn das Essen soll nicht nur gut schmecken, es soll zudem noch gut aussehen und einfach – im Sinne der Handhabung – zu essen sein. Serindiks Ambition ist es vielmehr, ein längst überfälliges Umdenken anzustoßen – damit das „Fastfood“, speziell das türkische, sich wieder mit Recht des Deutschen liebstes Imbissgericht nennen darf.

Weitere Informationen gibt es unter: http://www.ottomans-kebap-burger.de/

(Christian Weis)


 


 

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