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Bevölkerungsstatistik

Es gibt wieder über eine Million Kölner

Die Masse macht's: Köln ist, ganz amtlich, wieder Millionenstadt.

Die Bevölkerungszahl der Domstadt hat nach den vorläufigen Ergebnissen der amtlichen Bevölkerungs-fortschreibung im Mai 2010 die Millionengrenze überschritten. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatte die größte Stadt Nordrhein-Westfalens Ende Mai exakt 1.000.298 Einwohner; das waren 443 Personen mehr als Ende April. Damit ist Köln nach Berlin, Hamburg und München vierte Millionenstadt Deutschlands.

Ursache für die gestiegene Einwohnerzahl gegenüber dem Vormonat war der positive Wanderungssaldo (+490 Personen). Das heißt, es sind mehr Menschen nach Köln gezogen, als die Stadt verlassen haben.

 In den 1950er und 1960er Jahren stieg die Wohnbevölkerung Kölns, u. a. aufgrund von Geburtenüberschüssen, stetig an, sodass die Stadt in den Jahren 1971/72 bereits einmal Millionenstadt war (Anfang 1972: 1.002.585). In den 1970er und 1980er Jahren nahm die Kölner Einwohnerzahl dann aufgrund von niedrigeren Geburtenzahlen und Fortzugsüberschüssen wieder ab. Der Tiefststand wurde im Jahr 1986 mit 914.000 Einwohnern erreicht.

(Redaktion)


 


 

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