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Software aus Aachen schreibt Geschichte im Hamburger Hafen

Mit Unterstützung der INFORM-HPC-Software TERMINALSTAR fertigt die Hamburger Hafen und Logistik AG erstmals eines der größten Containerschiffe der Welt ab.

Mit einer gemeinsamen Softwarelösung des Aachener Softwareanbieters INFORM und der Hamburg Port Consulting GmbH (HPC) haben die Unternehmen maßgeblich zur einwandfreien und zügigen Abfertigung des Containerschiffes „CMA CGM Christophe Colomb“ bei der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) beigetragen.

Mit einer Stellplatzkapazität von 13.800 TEU und einer Länge von 365 Metern ist das Flagschiff der französischen Reederei CMA CGM das bisher größte Schiff, das der Hamburger Hafen jemals abgefertigt hat. An dem speziell für die Entladung derartiger Großschiffe neu in Betrieb genommenen Liegeplatz 2 im HHLA Container Terminal Burchardkai (CTB) sorgt TERMINALSTAR für einen reibungslosen logistischen Ablauf. Durch die optimierte Steuerung von bis zu sieben Kaikränen und 25 Straddle Carriern konnte die Christophe Colomb fristgerecht abgefertigt werden. Dabei wurden etwa 3.500 Container in nur 24 Stunden umgeschlagen.

„Mit der Abfertigung der Christophe Colomb hat unsere Software TERMINALSTAR die bisher größte Bewährungsprobe erfolgreich bestanden“, sagt Udo Nießen, Geschäftsbereichsleiter Logistik bei INFORM. Ab August wird im Rahmen des neuen Dienstes FAL5 (FAL = French Asian Line) jeweils einmal pro Woche ein Containerschiff der größten Kategorie den Hamburger Hafen anlaufen. TERMINALSTAR steuert hierbei die logistischen Abläufe bei der Abfertigung dieser Schiffe. Dazu optimiert das System in Echtzeit den Umschlag der Container sowie den Einsatz der Umschlaggeräte (Portalkräne und Straddle Carrier).

Bisher hat die HHLA in ihren Container-Terminals nur Schiffe mit einer maximalen Stellplatzkapazität von weniger als 10.000 TEU abgefertigt. Die Übernahme des Dienstes FAL5 ist ein weiterer Meilenstein beim Ausbau des CTB zu einem der größten Terminals weltweit. Um die Produktivität der hierbei erforderlichen Umschlagleistungen sicher stellen zu können, hat sich die HHLA mit TERMINALSTAR auch für die Einführung eines neuen Terminal-Steuerungs-Systems entschieden. Seit September 2009 ist die gemeinsam mit der Hamburg Port Consulting GmbH (HPC) entwickelte Software bei der HHLA parallel zum Altsystem im Einsatz. Seit März 2010 werden schrittweise Funktionen der bisherigen Terminal-IT von TERMINALSTAR abgelöst. Das System übernimmt sukzessive die logistische Steuerung des gesamten Umschlags von derzeit 2,6 Millionen Standardcontainern jährlich. Im Endausbau wird diese Zahl sogar auf 5,2 Millionen TEU verdoppelt.

(Redaktion)


 


 

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