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Der Handel E-Payment-Barometer:

Umsatzstarke Online-Händler

Die starke Konjunktur in Deutschland schlägt sich auch im E-Commerce nieder. Im aktuellen E-Payment-Barometer, einer gemeinsamen Befragung von ibi research, dem Wirtschaftsmagazin Der Handel (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main) und MasterCard, berichten 59 Prozent der teilnehmenden Webshop-Betreiber von steigenden Umsätzen in den vergangenen drei Monaten.

Das entspricht einem Plus von vier Prozentpunkten gegenüber dem E-Payment-Barometer vom September 2010. Bei 24 Prozent der Internet-Händler blieben die Umsätze konstant, während acht Prozent niedrigere Erlöse verzeichneten.

Besonders hervorzuheben ist dabei die Umsatzstärke der Webshops: Knapp ein Drittel (30 Prozent) setzte mit seinen Angeboten mehr als 500.000 Euro um. 20 Prozent erzielen Umsätze, die über einer Million Euro liegen. "Die Ergebnisse des E-Payment-Barometers zeigen einen ungebrochenen Trend zum Internethandel, der zusätzlich durch das positive wirtschaftliche Umfeld gestützt wird", sagt Dr. Georg Wittmann, Senior Consultant bei ibi research .

"Weiterhin konstatieren wir eine Korrelation zwischen Umsatz und akzeptierten Zahlungsmitteln", so Wittmann. So böten beispielsweise vier von fünf größeren Händlern die Zahlung per Kreditkarte an. Auf Kundenseite nutzt dagegen die Mehrheit den Kauf per Rechnung (57 Prozent) oder die Überweisung per Vorkasse (39 Prozent). Eine mögliche Erklärung dafür, könnte unter anderem an der im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bislang niedrigeren Kreditkartenpenetration liegen. So gibt es derzeit in Deutschland rund 27,4 Millionen Kreditkarten (SOURCE Branchen-Informationsdienst, Ausgabe 01-2010).

In den letzten drei Monaten ist der Anteil der Umsätze, die mit Kredit- oder Debitkarte bezahlt wurden, bei 32 Prozent der Webshop-Betreiber gestiegen. Bei 50 Prozent ist dieser Anteil konstant geblieben.

Der Schutz vor Zahlungsausfällen ist nach wie vor ein wichtiger Aspekt für die Händler (68 Prozent) bei den ausgewählten Zahlverfahren. An erster Stelle stehen weiterhin die Akzeptanz und Verbreitung im deutschsprachigen Raum (74 Prozent). Auch die Kosten der Zahlungsverfahren sind sehr bedeutsam: 57 Prozent der Webshop-Betreiber gaben an, dass dies für sie wichtig sei.

(Redaktion)


 


 

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