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Ostviertel Aachen

„Haus der Identität und Integration“ soll zukünftig Nadelfabrik heißen

Fabrikgebäude Rheinnadel am Reichsweg im Aachener Ostviertel erhält neuen Namen

Das „Haus der Identität und Integration“ soll zukünftig „Nadelfabrik“ heißen. Die Stadt Aachen hatte im Jahre 2008 das Fabrikgebäude Rheinnadel am Reichsweg im Aachener Ostviertel gekauft, um dort das Stadtarchiv unterzubringen und Platz für Einrichtungen und Aktivitäten zu erhalten, die der besseren Integration ausländischer Bürgerinnen und Bürger dienen sollten. Dem Gebäude gab man den Arbeitstitel „Haus der Identität und Integration“.

Da sich dieser Name in der Praxis als schlecht vermittelbar und zu sperrig erwies, entwickelte eine Arbeitsgruppe, bestehend aus den jetzigen und künftigen Nutzern, unter Federführung des Fachbereichs Wirtschaftsförderung/ Europäische Angelegenheiten die Idee, einen Namenswettbewerb zu initiieren und damit die Öffentlichkeit an der Namensgebung für das Haus zu beteiligen.

Über die Presse und andere Medien wurde über den Wettbewerb berichtet und zur Teilnahme aufgerufen. Parallel dazu startete eine Plakat- und Flyeraktion im gesamten Stadtgebiet. Insbesondere wurden auch die Schulen eingebunden.

Ca. 3 Wochen hatten die Schülerinnen und Schüler, interessierte Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, ihre Vorschläge einzureichen. In dieser Zeit sendeten 134 Personen ihre Vorschläge zu. Da bis zu 3 Vorschläge gemacht werden konnten, gingen beinahe 300 Namensvorschläge ein.

Die Vielzahl der Einsendungen spiegelt auch das große Interesse an der Zukunft des alten Fabrikgebäudes wider.

Am 5. November tagte die Jury, die einen passenden Namen aussuchen und vorschlagen sollte. Der Jury gehörten neben Vertretern und Nutzern des Hauses auch der Journalist Bernd Büttgens und Uwe Brandt, Intendant des Grenzlandtheaters an.

Aus den insgesamt fast 300 eingegangenen Vorschlägen wählte die Jury den neuen Namen aus. Zuvor hatte man sich darauf verständigt, dass der neue Name keinen zwingenden Rückschluss auf die Themen Identität und Integration zulassen müsse und vor allem die Aachener Bürger ansprechen solle. Co-Dezernent Dr. Manfred Sicking, Mitglied der Jury, erläuterte, warum sich die Jury für den Namen „Nadelfabrik“ entschieden habe. Der Name sei kurz und prägnant, er lege das Gebäude für die Zukunft auf keine konkrete Nutzung fest und eröffne viele Möglichkeiten der Assoziation. Ayse Ulufer, ebenfalls Mitglied der Jury und im Vorstand von DITIB, der türkisch islamischen Gemeinde in Aachen, fand besonders gut, dass der neue Name auf die Geschichte und ursprüngliche Nutzung des Gebäudes hinweise.

In seiner Sitzung am 17. November wird die Verwaltung die Politik über das Ergebnis der Namensfindung informieren. Sie hofft, dass der neue Name auch dort Anklang finden wird.

Den Vorschlag eingereicht hat Mia Heiartz. Sie erhält als Dankeschön einen iPod.

(Redaktion)


 


 

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