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WDR-Intendant Buhrow plant Umbau des Senders

Tom Buhrow ist seit 100 Tagen der neue Intendant des WDR. Seine erstes Resümee fällt ungeschönt aus: Die Strukturen des Senders müssen verändert werden.

Buhrow wolle künftig vor allem die crossmediale Zusammenarbeit zwischen den Redaktionen weiter stärken, so die Meldung des WDR. Man müsse in Inhalten und nicht in Sendungen denken, so der neue Intendant. Einzelne Redaktionen wie z. B. Sport, Wirtschaft oder Kultur sollten daher zusammengeführt werden. Das Studio Wuppertal solle als Laborstudio für Crossmedialität dienen, so die Meldung des WDR weiter.

Bedrohliche Prognose

Es sei unerlässlich, dass der Sender neue Wege gehe, denn die finanzielle Prognose für den WDR sei bedrohlich:

Bei einem durchschnittlichen Preisanstieg von 2% pro Jahr, einem stabil bleibenden Rundfunkbeitrag und der Weiterverfolgung des bisherigen Sparkurses, würde das WDR-Budget in zehn Jahren dennoch ein Minus von knapp 1,3 Milliarden Euro aufweisen, so die Meldung weiter.

“Der WDR auf dem Prüfstand”

Um dies zu verhindern, müssten grundlegende Veränderungen der Strukturen stattfinden, so Buhrow. Einzig bei der Qualität werde man keine Abstriche machen, aber ansonsten komme “der ganze WDR auf den Prüfstand”, so Buhrow. Dies bedeute, das man ab 2015 zusätzliche 30 Millionen Euro zu den bisherigen 50 Millionen Euro einsparen werde. Zudem müsse weiter Personal abgebaut werden, so die Angaben des WDR.

(Rafaela Wilde)


 


 

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