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Produktion am Standort Deutschland:

FIR an der RWTH startet Langzeitstudie zur Wettbewerbs- und Standortsicherung produzierender Unternehmen

Das FIR an der RWTH Aachen startete gemeinsam mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am 15. November 2010 eine Langzeitstudie zum Thema „Produktion am Standort Deutschland“. Ziel dieser Studie ist es, im Zweijahresrhythmus Erfolgsfaktoren für eine dauerhaft wettbewerbsfähige Produktion am Standort Deutschland zu identifizieren.

„Die Gestaltung der ‚Produktion von morgen‘ ist ein wesentliches Ziel, das wir am FIR bereits seit über 55 Jahren verfolgen. Die Teilnahme an der Langzeitstudie bietet Unternehmen die Möglichkeit, Trends und Entwicklungen für das eigene Tagesgeschäft abzuleiten und zu nutzen“ unterstreicht Professor Volker Stich, Geschäftsführer des FIR.

Die Studie beinhaltet Fragen zu den Themen Produktionsplanung und
-steuerung, IT-Unterstützung und Datenmanagement. Die Ergebnisse sollen individuelle Verbesserungspotenziale für produzierende Unternehmen in Deutschland aufdecken.

Volker Schnittler, Fachreferent Informatik vom VDMA, bestätigt: „Die Studie ist besonders interessant für Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Unsere Branche war in den letzten Jahren erheblich von der Wirtschaftskrise betroffen. Die Studienergebnisse werden insbesondere für diese Unternehmen Trends aufzeigen, um die Produktion in Deutschland langfristig zu sichern.“

Das FIR und der VDMA rufen interessierte Unternehmen auf, sich aktiv an der Studie zu beteiligen. Dazu hat das Institut auf der Internetseite www.win-d.de bis zum 28. Februar 2011 einen Fragebogen freigeschaltet.

Die Teilnahme an der Studie zahlt sich aus: Unter allen Teilnehmern werden insgesamt zehn Pakete zum kostenfreien Besuch ausgewählter Aachener Seminare und Messen verlost. Zusätzlich erhalten alle Teilnehmer eine kostenlose Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse.

Die Studie ist Teil des durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsvorhabens „WInD“ (Förderkennzeichen: 02PR2160), bei dem unter Federführung des FIR die Entwicklung wandlungsfähiger Produktionssysteme vorangetrieben wird.

(Redaktion)


 


 

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