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  • 31.05.2014, 23:49 Uhr
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Rock am Ring

„Rock am Ring“ nicht mehr am Ring

Was viele befürchteten, ist jetzt Gewissheit. Rock am Ring wird 2015 nicht mehr am Nürburgring stattfinden. Der neue Streckenbetreiber Capricorn kündigte die Verträge mit Konzertveranstalter Marek Lieberberg auf. Der neue Festivalort könnte Mönchengladbach sein.

Ehemaliges Militärgelände als neuer Spielort

Die ehemalige Militärbasis Großbritanniens in Mönchengladbach soll von der Stadt in eine Veranstaltungsfläche umgewandelt werden. Schon im nächsten Jahr könnte dann das wohl bekannteste deutsche Musikfestival in Mönchengladbach auf dem Gelände des JHQ stattfinden. In den sozialen Netzwerken gibt es erste positive Meinungen zu dem möglichen neuen Veranstaltungsort.

Kult auch in Gladbach?

Der Düsseldorfer Automobilzulieferer hat nun wirklich ernst gemacht. Die Verträge mit Veranstalter Marek Lieberberg wurden gekündigt. Capricorn wollte zu viel vom Gewinn abhaben. Lieberberg lehnte das ab. Capricorn kündigte – viele Fans sind tief enttäuscht, denn Rock am Ring ist kult. Im letzten Jahr besuchten 87.000 Musikfans die Eifel und verwandelten den Nürburgring für ein Wochenende in einen Hexenkessel. Rock am Ring ist ein Heiligtum für Rocker. Für viele macht es auch nichts aus, dass es meistens regnet, Zelte weggespült werden und man sich durch tiefen Matsch quälen muss. Das gehört einfach dazu, das macht Rock am Ring auch aus. Doch nun wird 2014 vorerst die letzte Veranstaltung Rock am Ring stattfinden, zumindest dort wo es eigentlich auch hingehört. Ob Mönchengladbach als möglicher neuer Veranstaltungsort dieses Fealing und den Flair des Festivals vermitteln kann, ist fraglich.

Ein halbes Dutzend Optionen

„Es gibt noch keine Entscheidung, wo wir im nächsten Jahr spielen werden“, sagte Katharina Wenisch von Lieberberg. Viele halten Mönchengladbach aber für den Favourit. Die Stadt kennt sich aus mit Großereignissen. Ob Hockeyweltmeisterschaft oder natürlich auch ausverkaufte Spiele von Borussia Mönchengladbach gehören zu den Aushängeschildern der Stadt. In den 90er zogen Events wie beispielsweise „Parallelskifahren“ auf der Einkaufsstraße viele Menschen an. „Mönchengladbach ist bekannt dafür, gute Ideen und Möglichkeiten sausen zu lassen“, schreibt ein User auf Facebook. Damit hat er auch wirklich recht. Unter anderem sollte die Skihalle, die in Neuss steht ursprünglich in Mönchengladbach erreichtet werden. Der ehemalige Langlaufwettbewerb in Düsseldorf war letztendlich ebenfalls eine Gladbacher Idee.

Kampf um die Bühne

Ein Knackpunkt könnte die Konzertbühne sein. Viele Branchenkenner glauben, dass es nun bei den vielen Optionen auf Schnelligkeit und insbesondere auf eine passende Bühne ankommt. Wer zuerst eine große und eindrucksvolle Bühne vorweisen könnte, wäre wohl in der Führungsposition auf den Zuschlag für das Jahr 2015. Hier könnte Mönchengladbach punkten. Denn für das JHQ-Gelände gibt es bereits einige Pläne für Musikfestivals. Doch selbst wenn Mönchengladbach den Nürburgring als Veranstaltungsort ablösen sollte, ist dann immer noch fraglich, wie die vielen Zuschauer den neuen Ort mit einem nicht ganz so großen Kultfaktor annehmen werden.

(Redaktion)


 


 

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