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Arbeitsweg

Stress und schlechte Witterung erhöhen Unfallrisiko

Der Herbst hat sich mit Meilenstiefeln angekündigt - und mit ihm kommt jetzt auch das schlechte Wetter mit Regen, schlechter Sicht, Nebel und Laub auf den Straßen. Durch die schlechte Witterung und auch durch Stress steigt das Unfallrisiko bei Wegeunfällen und auf Dienstfahrten während der Arbeitszeit.

Bei Wegeunfällen und auf Dienstfahrten während der Arbeitszeit verunglücken mehr Menschen tödlich als bei allen anderen beruflichen Tätigkeiten.  Das Risiko steigt für alle Verkehrsteilnehmer, ob Autofahrer, Fußgänger, Radfahrer und Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs.

Der TÜV Rheinland hat einige Tipps parat, damit das Risiko gemindert werden kann:

  1. Fußgänger sind sicherer unterwegs, wenn sie helle Kleidung, möglichst mit reflektierenden Elementen, und rutschfeste, geschlossene Schuhe tragen.
  2. Abkürzungen über Trampelpfade, hochstehende Gehwegplatten und Bodenvertiefungen bergen Verletzungsrisiken. Bei schwacher Beleuchtung am besten eine Taschenlampe mitführen.
  3. Wer mit dem Auto oder dem motorisiertem Zweirad zur Arbeit fährt, sollte bei schlechtem Wetter und nasser Fahrbahn den Sicherheitsabstand vergrößern und die Geschwindigkeit drosseln.
  4. Das Fahrzeug, besonders Beleuchtungsanlage und Wischwasser, regelmäßig zu checken.
  5. Auch der eigene Gesundheitszustand bedarf der regelmäßigen Überprüfung. Alle zwei bis drei Jahre etwa ist ein Sehtest notwendig.

Fahrsicherheitstraining zum üben nutzen

Um gefährliche Situationen besser zu erkennen und zu vermeiden, ist ein Fahrsicherheitstraining beispielsweise von TÜV Rheinland ratsam. Unter Umständen beteiligen sich Arbeitgeber und die gesetzliche Unfallversicherung an den Kosten für solche Trainings, in denen kritische Verkehrssituationen kontrolliert geübt werden.

Öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Stressfreier und zudem umweltschonend ist man per Bus und Bahn oder mit dem Fahrrad unterwegs. In öffentlichen Verkehrsmitteln möglichst sitzen und Taschen und Tüten nicht in den Gängen abstellen. Radfahrer sollten nur Räder nutzen, die nach Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung im öffentlichen Verkehr genutzt werden dürfen und sich in technisch einwandfreiem Zustand befinden. Ein Fahrradhelm schützt vor gefährlichen Kopfverletzungen.

Sollte trotz aller Vorsicht ein Unfall auf dem Arbeitsweg passieren, muss dieser dem Arbeitgeber umgehend gemeldet werden, damit dieser die gesetzliche Unfallversicherung informieren kann.

(Redaktion)


 


 

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