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Shitstorm

Wie sich Burger King aus einem möglichen Shitstorm herauszog

Die Meldung sorgte für großes Aufsehen. Burger King kündigte seinem größten Franchisenehmer Yi-Ko. 89 Restaurants müssen deutschlandweit schließen. 3000 Arbeitsplätze sind akut gefährdet. Normalerweise sorgt so eine Meldung auf den sozialen Kanälen für einen Shitstorm - doch nicht bei Burger King.

Aggressiver Umgang mit schlechter Meldung

Das Team Wallraff hatte sich nach ersten Recherchen in der ersten Hälfte 2014 mit erschreckenden Bildern gemeldet und höchst negativ über die Machenschaften der Yi-Ko-Holding, dem größten Franchisenehmer Burger Kings berichtet. Miserable Zustände in den Restaurants waren zu finden, die Arbeitsbedingungen waren schlecht und entsprachen nicht dem Burger King Standard. Die Folge: Die User der sozialen Netzwerke stürmten die Seiten Burger Kings und machten ihrem Ärger Luft. Hasskommentare, Beleidigungen und Frustration über die Zustände bei Burger King waren zu lesen. Erst mit einem Video, das auch unter anderem im Fernsehen in Werbepausen lief, konnte das Fast-Food-Konzern seinen Ruf wieder stärken.

Diesmal reagiert bevor es zu spät ist

Das Team Wallraff hatte noch einmal bei Burger King hinter die Kulissen geschaut. Insbesondere die Arbeitsbedingungen sollen diesmal wieder stark kritisiert werden. An den Zuständen der vorangegangenen Recherchen hatte sich nicht viel geändert. Diesmal hat Burger King allerdings vor der Ausstrahlung der Sendung bei RTL reagiert und offensiv gepunktet. Auf den sozialen Medien wurde eine Video gepostet, in dem Andreas Bork, Vice President General Manager von Burger King den Social Media Usern erklärte, was nun geschehen ist. Bei Facebook wurde er dafür gelobt. Viele fanden die ehrlichen Worte des Burger King-Chefs gut und es gab sogar viel Lob. Natürlich waren auch wieder böse Kommentare dabei, doch diesmal stehen sie nicht ganz ob in der Like-Statistik.

Viele Sorgen sich um die Yi-Ko Arbeiter

Viele der schlechten Kommentare für Burger King drehen sich um die 3000 Mitarbeiter, die von der Schließung der 89 Restaurants in Deutschland betroffen sind. So kriegte ein Facebook-User viele Likes für seinen Post: "Besser sich um die Yiko Mitarbeiter kümmern statt neue Gutscheinaktionen zu posten... schließlich steht bald Weihnachten vor der Tür und 3000 Menschen werden wohl oder übel scheiss beschissene Weihnachten haben [...]." Doch letztendlich hat durch ein offensives Social Media Marketing Burger King einen großen Shitstorm vermieden. Lediglich das Posten von neuen Angeboten am Tag nach der Meldung der Restaurant-Schließung war nicht unbedingt der geschickteste Schachzug des Unternehmens. Hier gab es viele böse und sorgenvolle Kommentare. Dennoch hat es Burger King geschafft eine Welle der Entrüstung zu verhindern und das mit einem einfach konzipierten Video von knapp mehr als 2 Minuten.

(Redaktion)


 


 

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