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Übernahmedebakel

Hewlett Packard: Anleger fordern Schadensersatz

Hewlett Packard muss sich jetzt für seine verlustreiche Übernahme der Firma Autonomy verantworten. Ein Anleger reichte Klage beim zuständigen Gericht in Kalifornien ein und verlangt nun Schadensersatz für alle Investoren.

Hintergrund der Klage sind Abschreibungen in Höhe von 8,8 Milliarden Dollar, die HP auf die britische Firma Autonomy durch die Übernahme zu leisten hat. Vor einer Woche geriet der Konzern deswegen in die Schlagzeilen und verbuchte kräftige Verluste bei der Aktie. Diese hohe Abschreibung stellt den Kaufpreis von 10 Milliarden Dollar massiv in den Schatten. HP macht jetzt der Führung von Autonomy Vorwürfe, die Bilanzen manipuliert zu haben. Gründer des Unternehmens Mike Lynch wies diese Vorwürfe jedoch zurück.

Auch frühere Geschäftsleitung beklagt

HP muss sich jetzt vor seinen Anlegern beweisen. In der Klage fordert der betroffene Aktionär eine Wiedergutmachung für alle Investoren, die zwischen August 2011 und November 2012 Aktien von HP erworben haben. Doch nicht nur die aktuelle Leitung des Unternehmens wurde beklagt, sondern auch der damalige Chef Léo Apotheker.

Der Großkonzern Hewlett Packard soll die Geschäftsentwicklungen nicht konkret dargestellt und sogar manipuliert haben. Dies habe zu einem überteuerten Aktienpreis geführt und die Anleger damit betrogen. In der Klage soll nun auch die Übernahme des Dienstleisters EDS geprüft werden. Auch hier gab es eine Abschreibung in Milliarden-Höhe. Nachdem die hohe Abschreibungssumme bei Autonomy bekannt wurde, stürzte die Aktie um mehr als zehn Prozent nach unten.

(FN)


 


 

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