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Personalmarketing

Wie sich kleine und mittelständische Unternehmen für Bewerber interessant machen

Wenn im heutigen Arbeitsumfeld Absolventen nach Unternehmen gefragt werden, bei denen sie sich bevorzugt eine Anstellung vorstellen können, fallen oft Namen wie Audi, SAP oder Lufthansa. Aber auch kleinere Unternehmen können sich junge und hochqualifizierte Bewerber angeln. Gewusst wie!

Renommierte Großkonzerne besitzen nicht nur wirtschaftlich eine deutlich höhere Schlagkraft gegenüber Konkurrenten des Mittelstandes, sondern haben es durch verschiedene Faktoren geschafft, auch für Bewerber besonders reizvoll zu werden.

Potentiell Leidtragende sind hierbei kleinere Unternehmen, die ebenfalls auf fachkundige Arbeitskräfte angewiesen sind, diese jedoch schnell an Konkurrenten mit einem größeren Namen verlieren.

Fachkräfte – unerlässliche Investition in die Zukunft

In vielen Branchen melden mittlere Unternehmen und Großkonzerne bereits heute einen Fachkräftemangel, laut Untersuchungen des weltweit renommierten Unternehmensberaters McKinsey wird sich die Situation in den nächsten 15 Jahren in der Bundesrepublik noch deutlich verschärfen. Bis zu 2,4 Millionen Akademiker dürften bis dahin fehlen, bei weitem werden nicht alle Vakanzen durch ausländische Fachkräfte zu füllen sein.

Konkret heißt dies für Firmen aller Art, sich schon heute auf einen Überlebenskampf im harten Umfeld der freien Wirtschaft einzulassen und die eigene Attraktivität für Bewerber und Hochschulabgänger zu steigern.

Und was heute vorrangig in den Bereichen Ingenieurwesen und der IT-Branche gilt, dürfte in einigen Jahren deutlich mehr akademische Fachgebiete betreffen.

Das Unternehmen als Marke etablieren

Die öffentliche Wahrnehmung spielt für zahlreiche Bewerber eine entscheidende Rolle, wenn diese auf der Suche nach einem neuen, möglicherweise ersten Arbeitgeber sind. Über das eigene Alltagsleben sind bereits Vorlieben für bestimmte Marken und Firmen gegeben, diese haben es daher deutlich leichter, ihre Vakanzen mit fachkundigem Personal zu füllen.

Sich als Marke zu etablieren, ist zwar ein langwieriger Prozess, gelingt allerdings im Zeitalter des Internets deutlich einfacher als noch vor einigen Jahrzehnten und muss auch nicht zu immensen Werbeausgaben führen. Die Bereitschaft zur Investition muss dennoch gegeben sein, gerade wenn das eigene Unternehmen in der Wahrnehmung potenzieller Bewerber eine untergeordnete Rolle spielt.

Durch menschliche Stärken bei Bewerbern punkten

Ein angenehmes Betriebsklima hat jeder Erwerbstätige – und auch jeder Chef – gern, um morgens mit Freude den Arbeitsplatz aufzusuchen. Genau dieses kann ein wesentliches Argument für die Zusage eines Bewerbers sein, was immer mehr mittelständische und größere Unternehmen erkennen und in ihren beruflichen Alltag einfließen lassen.

Zahlreiche Fachkräfte sind sich ihres Wertes auf dem Arbeitsmarkt durchaus bewusst, die gebotenen Einstiegsgehälter unterscheiden sich bei Firmen gleicher Größenordnung oftmals nur marginal. Was den wesentlichen Ausschlag für eine Zusage geben kann, ist somit der persönliche Eindruck des Bewerbers vom Unternehmen.

Eine eigenständige Arbeitgebermarke entwickeln

Wer mit seinen Produkten und Dienstleistungen noch nicht zu einer eigenständigen Marke geworden ist und dies in der eigenen Branche nur unter erschwerten Bedingungen schafft, profitiert von der Möglichkeit zur Kreation einer Arbeitgebermarke.

Hier lohnt es sich, in externe Hilfe von Personalern und Consultern zu investieren, die das Profil des eigenen Unternehmens klar umreißen und Vorteile für Bewerber und Mitarbeiter aufzeigen können, die vielen Unternehmenschefs gar nicht bewusst sind. Durch die interne Diskussion lassen sich hieraus Kampagnen oder Maßnahmenkataloge entwickeln, die das Miteinander im Unternehmen zukünftig prägen sollen und klare Vorteile gegenüber anderen Arbeitgebern schaffen.

Perspektiven und gute Stimmung schaffen

Reizvolle Karriereaussichten, attraktive Gehaltsstrukturen, anspruchsvolle Aufgaben - jeder Bewerber setzt persönlichen einen anderen Schwerpunkt, was er sich von seinem zukünftigen Arbeitgeber wünscht. Trotz aller Fakten und Vorteile, die ein Arbeitgeber im Bewerbungsgespräch aufzeigen kann, zeigt die Erfahrung, dass emotionale Faktoren eine wesentliche Rolle bei der letztendlichen Entscheidung für oder gegen ein Unternehmen spielen.

Wer heute und noch in einigen Jahren wahre Fachkräfte gewinnen und halten möchte, sollte daher auf die viel zitierten, weichen Faktoren achten, die sich mit professioneller Hilfe als Stärken noch ausformen lassen. 

Von: Redaktionsservice / Redaktionelle Beratung: www.berufbilder.de

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(FN)


 


 

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