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Unternehmertipp

Über den Umgang des Unternehmers mit blockierenden Emotionen

Grundsätzlich sind Emotionen die Energie hinter allem. Ohne Emotionen wie Begeisterung, Freude oder Neugier kann niemand ein Unternehmen gründen und über längere Zeit führen. Dennoch hat jeder Unternehmer Phasen, in denen er mit negativen Emotionen zu kämpfen hat.

Auch "negative" Emotionen wie Angst, Unsicherheit haben eine wichtige Funktion. Problematisch wird es, wenn diese negativen Emotionen zu Blockaden führen. Dann droht Motivationsverlust, Entscheidungsunfähigkeit, Stagnation und zuletzt das Scheitern.
Erfolglose Menschen lähmen sich mit negativen Emotionen, erfolgreiche stehen wieder auf, lernen daraus und machen weiter. Diese Art des Umgangs kann man lernen!

Klare Benennung

Der erste Schritt ist zumeist, dass man die negativen Emotionen, die einen beschäftigen, klar benennt. Bei Unternehmern treten immer wieder folgende vier Haupttypen auf:

  • Ängste über die Zukunft
  • Misserfolge
  • Zweifel an den eigenen Fähigkeiten
  • Energie- und Antriebslosigkeit

Alle diese negativen Emotionen sind an sich schon unangenehm. Aber langfristig entscheidend sind eher die Auswirkungen.

Einflussfaktoren

Das für viele Menschen Fatale ist, dass man Emotionen nicht einfach direkt ändern kann. Emotionen erscheinen bei diesem direkten Herangehen außerhalb des eigenen Einflusses.
Das Schöne ist jedoch, Emotionen entstehen nicht einfach irgendwie im luftleeren Raum, sondern aufgrund von bestimmten Einflussfaktoren. Auf jeden einzelnen dieser Einflussfaktoren kann man nun selbst Einfluss ausüben und damit die Emotionen indirekt ändern. Die zentralen Einflussfaktoren sind:

  • Die Umwelt und äußere Ereignisse
  • Der eigene Körper
  • Das eigene Handeln
  • Die eigene Art zu denken
  • Falsches Denken

Gerade durch das eigene Denken stellen sich viele Menschen selbst ein Bein beim Umgang mit blockierenden Emotionen. Dabei gibt es immer wieder kehrende Denkmuster, die eher zur Verstärkung der Blockade führen. Die häufigsten davon sind:

  • Suche nach Ursachen in der eigenen Identität.
  • Begrenzung der eigenen Wahrnehmung. 
  • Fokussierung auf Schwarze Löcher. 
  • Verschwommenes Denken ohne Kriterien. 
  • Systematischer Umgang

In den bisherigen Abschnitten wurden verschiedene Hintergründe und Ansätze dargestellt, um mit blockierenden Emotionen umzugehen. Die Schwierigkeit ist jedoch zumeist, dass man in der entsprechenden Situation entweder die Blockade gar nicht bemerkt oder sie nicht wahrhaben will. Und so wird kostbare Zeit und Lebensqualität verballert.
Hier ist es entscheidend, dass Sie sich ein System schaffen, um frühzeitig produktiv mit diesen Situation umzugehen. Dafür gibt es zwei mögliche Ansätze. Zum einen: Suchen Sie sich einen Coach. Mit diesem werden Sie permanent auch ihre emotionale Entwicklung reflektieren und vermeiden, dass sich blockierende Emotionen verfestigen. Zum anderen: Schaffen Sie sich ein persönliches Planungs- und Auswertungssystem, das auch ihre Emotionen mit berücksichtigt.

Mehr dazu finden Sie im Buch des Autors „Der Weg zum erfolgreichen Unternehmer“

(Stefan Merath)


 


 

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blockierende Emotionen
Einflussfaktoren
Stefan Mereth

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