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Kleiner Weihnachtspost-Knigge

Der Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI) empfiehlt:

Weihnachten steht vor der Türe - in den Unternehmen laufen die Überlegungen für die diesjährige Weihnachtspost auf Hochtouren. Hier ein paar Tipps & Tricks:

1. Überlegen Sie auf welchem Weg Ihre Festtagsgrüße senden wollen.Weihnachtspost via E-Brief, E-Mail, SMS oder Fax eignet sich nur eingeschränkt. Wählen Sie diese Wege nur, wenn Sie die Vorlieben für moderne Medien der Empfangsperson kennen

2. Verschicken Sie Ihre Wünsche per Post, denken Sie an frühzeitigen Versand. Weihnachtsgrüße brauchen nicht am 24. Dezember einzutreffen.

3. Achten Sie, bitte, darauf, dass Ihre Festtagspost nicht wirkt, als hätten Sie sich einer lästigen Pflicht entledigt. Dieser Eindruck kann entstehen, wenn auf der Innenseite einer Karte, auf der vorne ein Text wie "Frohes Fest" gedruckt steht, lediglich die Unterschrift zu finden ist.

4. Am meisten Wertschätzung zeigen Sie, wenn Sie Ihre Weihnachts- oder Neujahrswünsche handschriftlich verfassen. Da dies im Geschäftsleben oft nicht zu verwirklichen ist, sollten wenigstens die Anrede und die Grüße per Hand geschrieben werden. Das Minimum an Höflichkeit ist eine "echte" Unterschrift.

5. Verzichten Sie im geschäftlichen Bereich darauf, Jahresgrüße mit Werbung zu verbinden. Ein gut gestalteter und formulierter Weihnachtsbrief wirbt von allein.

6. Verwenden Sie statt des normalen Geschäftsbriefpapiers besser sogenannte Repräsentationsbogen ohne Angaben wie Bankverbindung, Bezugszeichenzeile oder AGB oder verwenden Sie spezielles Weihnachtsbriefpapier.

7. Entscheiden Sie sich am besten nur dann für Briefe, wenn Sie genügend Text haben. Eine DIN-A4-Seite, auf der zwischen Anrede und Gruß nur drei Zeilen stehen, wirkt äußerst "mager".

8. Zitate sind bei der Weihnachtspost sehr beliebte Einstiege. Wählen Sie solche allerdings mit Vorsicht aus, damit sie weder belehrend noch aufgesetzt oder gar deplatziert wirken.

9. Fensterbriefhüllen oder Adressaufkleber sind für die Weihnachtspost unschön, weil sie einen geschäftsmäßigen Eindruck machen.

10. Eine Briefmarke - evt. Sondermarke - unterstreicht die Besonderheit der Sendung.

(Redaktion)


 


 

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