Fahrradfahren in Aachen
Zweiradfahrer ließen am Samstag ihre Lichtanlagen reparieren
Aachen-Euregio. Große Beteiligung am Fahrrad-Aktionstag. Zweiradfahrer ließen am 30.10.2010 ihre Lichtanlagen reparieren. Aktion der Polizei, Verkehrswacht, des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs(ADFC), der WABe, der Verbraucherzentrale und den Aachener Fahrradhändlern Velo, Sausewind, Flizz Eurobike und B.O.C.
„Ich wollte schon seit Wochen die Lichtanlage reparieren lassen, aber ich habe es immer vor mir hergeschoben“, meint Andrea Schläger, die zusammen mit ihrem zehnjährigen Sohn Jan zum Elisenbrunnen gekommen war.
Die Beleuchtungsaktion „FahrRad in Aachen, aber helle“, die von der Stadt Aachen im Rahmen der Kampagne „FahrRad in Aachen“ schon zum zweiten Mal organisiert wurde, kam bei den Aachener Radfahrern sehr gut an. Bei dieser Aktion, die zusammen mit der Polizei, der Verkehrswacht, dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), WABe, der Verbraucherzentrale und den Aachener Fahrradhändlern Velo, Sausewind, Flizz Eurobike und B.O.C. durchgeführt wurde, gaben die Öcher ihre Drahtesel in Expertenhände.
„Mit diesem Aktionstag möchten wir auf die Gefahren hinweisen, die Fahrradfahrer eingehen, wenn sie in der dunklen Jahreszeit keine ausreichende Fahrradbeleuchtung haben“, erklärt Dr. Stephanie Küpper, Projektleiterin der Kampagne „FahrRad in Aachen“ beim Fachbereich Stadtentwicklung und Verkehrsanlagen der Stadt Aachen. „Leider sind immer noch sehr viele Radfahrer ohne Licht unterwegs.“
Bis zu 50 Prozent der Radfahrer sind unbeleuchtet unterwegs - und gefährden damit nicht nur sich, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. „Jedes Jahr versuchen wir immer wieder den Leuten klar zu machen, dass es mit Licht sicherer ist“, meint Jonas Scholz von Flizz Eurobike. „Größtenteils verlege ich hier Kabel. Die Rücklichter selbst sind meistens nicht das Problem.“ Leuchtet die Birne nicht mehr, ist oft das Lichtkabel defekt.
Die Mitarbeiter mehrerer Aachener Fahrradhändler haben die Zweiräder der Aachener zwischen 11 und 17 Uhr kostenlos repariert und damit großen Anklang gefunden. Nur das Material musste bezahlt werden. Schon eine Stunde vor Beginn fanden sich die ersten Radler ein. Trotz des schlechten Wetters bildete sich vor der Rotunde am Elisenbrunnen eine lange Schlange. 30 Minuten und länger geduldeten sich die Radler für den Service. „Ich bin froh, dass wir beide nun ein funktionierendes Licht haben“, freut sich Andrea Schläger, die im nächsten Jahr das Angebot wieder wahrnehmen möchte. „Der Lichtaktionstag wird eine feste Größe im Jahr werden“, hofft Dr. Stephanie Küpper.
Neben den Reparaturen an der Lichtanlage konnten sich die Wartenden an zahlreichen Infoständen über Neuigkeiten rund ums Rad erkundigen: Seh- und Reaktionstests, eine Ausstellung zum verkehrssicherem Radfahren und ein Verkehrsquiz wurden angeboten.
Das Projekt „FahrRad in Aachen“ ist im Internet unter www.aachen.de/fahrrad zu erreichen.
(Redaktion)
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