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Microsofts eigenes Tablet-Modell verärgert Acer

Als der Softwareriese Microsoft Ende Juni seinen neuen Tablet-PC „Surface“ vorstellte, der im Oktober auf den Markt kommen soll, reagierten PC-Hersteller wie Acer aus Taiwan verärgert. Der Grund: Acer ist einer der wichtigsten Hardwarepartner Microsoft und muss nun mit einer großen Konkurrenz rechnen.


Acers Vorstandsvorsitzender J. T. Wang meint, diese Entwicklung sei negativ für das weltweite Ökosystem. Auch der Europachef, Oliver Ahrens, geht davon aus, dass das Microsoft-Tablet keine großen Erfolgschancen hätte. Er riet eher dazu, dass Microsoft die Benutzeroberfläche verbessern solle. Andere PC-Hersteller äußerten sich anonym zu dem Vorstoß Microsofts ins Hardware-Geschäft. Die verhaltene Kritik ist berechtigt. Schließlich läuft die Software von Microsoft auf 90 Prozent der weltweit eingesetzten PCs. Das neue Betriebssystem Windows 8 soll zudem den Siegeszug der Tablets und anderer mobiler Endgeräte eindämmen und die Bedeutung von Notebooks, PCs, Ultrabooks und Netbooks steigern.

Acer mit schwächelnden Umätzen

Obwohl Acer noch im zweiten Quartal den Konkurrenzen Dell vom dritten Platz vertreiben konnte, werden die Prognosen für das Absatzwachstum derzeit stark zurückgefahren. Das Problem ist, dass die meisten Händler aufgrund der schwierigen Finanzlage in den Euroländern zurückhaltend beim Kauf von neuer Hardware sind und zudem auf das neue Microsoft-Betriebssystem warten.

Acer bietet deshalb an, dass Käufer, die sich für das Windows-7-Ultrabook entscheiden, ein kostenloses Upgrade auf Windows 8 erhalten. Darüber hinaus stellt Acer weitere Tablets her, die für ein Umsatzwachstum sorgen sollen.

(Redaktion)


 


 

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