Sie sind hier: Startseite Wirtschaft Interviews
Weitere Artikel
Fiktives Interview

Ich sprach mit ... der Kraft

In fiktiven Interviews spricht Richard Clever mit Gefühlen, Tugenden und Werten von im Marketing handelnden Menschen. Heute: Interview mit der Kraft.

Richard Clever: Ich freue mich sehr, heute einen ganz besonderen, aus meiner Sicht ’wertvollen’ Gast begrüßen zu dürfen ...

Kraft: ... danke für das Kompliment – ich freue mich ebenfalls hier zu sein.

Richard Clever: Ja ...?!

Kraft: Ich freue mich immer, wenn ich irgendwo zum Einsatz kommen darf. Ich glaube, das hängt damit zusammen, dass ich gerne gesehen werde.

Richard Clever: Sehen ist gut ... Sie meinen: wahrgenommen – oder gefühlt ...

Kraft: Genau, immerhin bin ich ja die mentale Kraft – und nicht die, die Bizeps anschwellen lässt.

Richard Clever: Diese hätte im Marketing ja auch weniger zu suchen.

Kraft: Richtig, Berge bewegt man ohne Muskeln.

Richard Clever: Denn verraten Sie doch mal, worauf es bei Ihrer Kraft wirklich ankommt.

Kraft: Sehen Sie das ganz strukturiert. Und zwar in zwei Dingen, die entscheidend sind. Erstens: Kraft generieren. Zweitens: Kraft anwenden.

Richard Clever: Wie generiere ich denn Kraft?

Kraft: Dazu hole ich gerne etwas weiter aus. Die Wurzeln liegen nämlich in einer gesunden Einstellung zum Leben. Im Bewusstsein um wahre Werte und das, worauf es wirklich ankommt. Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, wenn Sie einen klaren Kopf haben und Dinge richtig einsortieren, dann sind Sie auch in der Lage, Kraft zur richtigen Zeit und für die relevanten Herausforderungen freizusetzen.

Richard Clever: Und wenn nicht?

Kraft: Wenn Sie ein verschobenes Bild aufs Leben haben, wenn Sie falschen Werten hinterherlaufen, bringen Sie Ihre natürlichen Kraftreserven in eine ungesunde Schieflage. Und wenn Sie dann eine gute Portion Kraft benötigen, können Sie mich einfach nicht in der Menge abrufen ...

Richard Clever: Achso! Ist das wissenschaftlich bewiesen?

Kraft: Ich pfeife auf die Wissenschaft. Was wirklich zählt ist die eigene Einstellung.

Richard Clever: Das ist ein Wort! Aber wie genau setze ich Sie denn frei? Gibt es da Mechaniken?

Kraft: Setzen Sie sich 5 Minuten in die Sonne und schließen Sie die Augen.

Richard Clever: So einfach geht das?!

Kraft: Im Prinzip. Wichtig ist, dass Sie innere Ruhe finden. Durch diese kommen Sie den wahren Werten nämlich näher. Letztlich entdecken Sie dadurch auch Freude und Lust. Und das wiederum setzt Kräfte frei. Einfach, weil Sie sich über eine wahrhaftige Herausforderung freuen. Weil Sie den Wert des Zieles vor Augen haben, ...

Richard Clever: ... verstehe ... aber wie verhält es sich denn jetzt mit dem zweiten wichtigen Punkt – also: Wie wende ich Sie nun richtig an?

Kraft: Focussiert, zielgerichtet! Das ist ganz wichtig. Konzentrieren Sie sich und seien Sie sich dem Wert der Ressource bewusst. Sie haben eingangs selber die Vokabel ’wertvoll’ ins Spiel gebracht.

Richard Clever: Dann nehmen wir mal an, ich hätte die Herausforderung XYZ vor der Brust. Und nehmen wir ebenfalls an, dass hier eine ganze Reihe Menschen involviert ist – und vor der gleichen Herausforderung steht. Ich unterstelle zudem, dass einige dieser Menschen überhaupt keine Lust auf die Herausforderung haben – oder zumindest noch keinen Plan, wie die Herausforderung zu meistern ist. Was nun? Was nutzt mir da meine Kraft?

Kraft: Wenden Sie mich doch auch zur Motivation an! Suchen Sie sich in der Gruppe strategische Multiplikatoren, die Sie gezielt ’anwerben’. Also Menschen, bei denen der Funke überspringt – und die wiederum andere begeistern ...

Richard Clever: Pardon, das klingt alles so nach Lehrbuch. Aber ist es nicht einfacher gesagt, als letztlich getan?

Kraft: Versuchen Sie es einfach! Dann reden wir nochmal.

Richard Clever: Das klingt selbstbewusst! Ein Ausdruck von Kraft?

Kraft: Absolut! Wenn Sie mich nämlich gezielt einsetzen, spüren Sie und Ihr Umfeld dies an unterschiedlichsten Stellen – auch am Selbstbewusstsein. Und mit genau dem fängt es nämlich an, wenn Sie den berühmten Berg versetzen wollen.

Richard Clever: ’Wollen’ ist gut! Kraft weckt auch ’Wille’ – richtig?!

Kraft: Unbedingt! Gerade Selbstbewusstsein und Wille sind meine wesentlichen Ausdrucksformen – und unabdingbar für jede bevorstehende Herausforderung.

Richard Clever: Alles schön und gut. Aber wie wende ich nun ganz persönlich mein Kraftpotenzial an? Ich stelle mir vor, es ist Montagmorgen ...

Kraft: Wunderbar! Es gibt nichts schöneres als einen Montagmorgen! Die ganze Woche liegt nicht nur vor Ihnen – sie gehört Ihnen! Sie können sich entfalten! Sie können ’tun und machen’! Sagen Sie sich: „Guten Morgen, lieber Montag!“ und „Hey, laß uns eine tolle Woche haben!“

Richard Clever: Sind Sie auch Mental-Coach?!

Kraft: Wenn Sie so wollen: ja! Das Tolle: Letztlich kann jeder sein eigener Coach sein!

Richard Clever: Und wie geht’s dann weiter?

Kraft: Setzen Sie Ihre Worte in Taten um. Ganz einfach! Und überlegen nicht groß hin und her. Sagen Sie sich aber: „Ich kann das!“

Richard Clever: Warum nicht „Ich schaffe das!“?

Kraft: Weil es in der Natur der Dinge liegt, dass nicht jede Herausforderung dieser Welt gemeistert werden kann. Manchmal werden auch Ziele definiert, die unerreichbar sind. Wenn Sie es dann nicht schaffen sollten, würden Sie sich selber mit Selbstzweifel bestrafen. Und bei der nächsten Herausforderung vielleicht nicht mehr die nötige Portion Kraft freisetzen können. Übrigens: Schon Barack Obama hat gesagt ...

Richard Clever: „...yes, we can.“

(Richard Clever)


 


 

Augen Richard Clever
Kraft
Herausforderung
Wert
Richard Clever Achso
Dinge
Kraft Kraft
Selbstbewusstsein
Kraft Sehen
Menschen

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Augen Richard Clever" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: