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Adidas-Aktien: 160 Zeichen für Missstände

Der deutsche Sportartikelhersteller sucht den direkten Kontakt zu seinen Mitarbeitern und jenen der Lieferanten in asiatischen Fabriken. Mit einer SMS soll es Mitarbeitern des Herzogenauracher Unternehmens in Asien nun ermöglicht werden, auf eventuelle Missstände hinzuweisen. Für Adidas reichen die Kontrollen alleine nicht mehr aus. Viele Produkte, die das Logo des deutschen Herstellers tragen, werden in Asien produziert.

Nachdem sich Meldungen über die schlechten Arbeitsbedingungen zuletzt häuften, hat Adidas nun die Konsequenzen gezogen und setzt dabei auf den direkten Kontakt mit den Mitarbeitern. Sobald diese ihre Rechte von den Lieferanten missachtet sehen, können sie sich mit einer SMS an den Konzern in Herzogenaurach wenden. Die Papiere des Sportartikelherstellers haben positiv auf die Neuerung reagiert. Aktien des Unternehmens legten zuletzt um 7,55 Prozent zu.

Mit dem neuen System will Adidas eventuelle Missstände frühzeitig aufdecken. Dabei ist sich der Hersteller mittlerweile darüber bewusst, dass die meisten Mitarbeiter über ein eigenes Mobiltelefon verfügen. Aus diesem Grund hat sich der Konzern dazu entschlossen, diesen Weg zu wählen, um mit den Arbeitern ohne Zwischenschaltung des Fabrikmanagements Kontakt aufzunehmen. An die Mitarbeiter werden die Mitteilungen von Nichtregierungsorganisationen versandt.

(FN)


 


 

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