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Amazon-Aktie übt sich in Geduld

Beim Onlinehändler Amazon droht ein neuer Streik. Am Montag wird die Gewerkschaft Verdi zur Urabstimmung aufrufen. Der Streik könnte diesmal den größten deutschen Standort in Bad Hersfeld treffen. Doch die Aktie des Konzerns übt sich weiter in Geduld. Zuletzt hat sie um 0,77 Prozent zulegen können. Der US-Konzern hat 2012 insgesamt rund 61 Milliarden US-Dollar umsetzen können.

Trotz eines deutlichen Umsatzplus ist das Minus weiterhin groß. Es belief sich im vergangenen Jahr auf etwa 30 Millionen US-Dollar. Noch im Vorjahr konnte der Online-Händler immerhin einen Gewinn von 631 Millionen Dollar bekannt geben.

Bernhard Schiederig, Landesfachbereichsleiter Handel und Tarifverantwortlicher der Verdi, betonte, dass sich die Gewerkschaft mit Blick auf die eigenen Mitglieder rückversichern möchte, ob eine entsprechende Streikbereitschaft vorhanden sei. Amazon unterliegt als größter Online-Versandhändler keinerlei Tarifbindung. Dies sei nach Ansicht der Gewerkschaft nicht akzeptabel.

Schiederig fügte hinzu, dass die Geschäftsführer des US-Konzerns den Tarifvertrag erneut abgelehnt haben, als es zu einem Gespräch mit der Verdi-Tarifkommission kam. Damit stehen die Zeichen bei dem Onlinehändler mittlerweile auf Arbeitskampf. 2012 handelte es sich bei Amazon um den Top-Performer im Bereich E-Commerce. Gleichzeitig entwickelte sich das Unternehmen zu einem der beliebtesten Einzelhändler.

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(FN)


 


 

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