Sie sind hier: Startseite Finanzen Aktien & Fonds
Weitere Artikel
Aktie

Amazon-Aktie: Wenn die Arbeit ruht

Seit Wochen kämpfen Gewerkschaft und Verdi bei Amazon, um mehr Geld für die Belegschaft. Doch der größte Onlinehändler der Welt stellt sich quer. Bislang ist Amazon scheinbar nicht dazu bereit, auf die Forderungen der Mitarbeiter einzugehen. Nun setzt Verdi auf neue Vorgehensweisen und versucht Amazon mit einem unbefristeten Streik zum Einlenken zu bewegen.

Mit unbefristeten Streiks versucht die Gewerkschaft in diesen Tagen, vor allem den Druck weiter auszubauen. Nach Angaben von Heiner Reimann, Verhandlungsführer am Standort Bad Hersfeld, sei es das Ziel, bereits in den kommenden Tagen erneut zu streiken. Gegenüber dem Versandhändler fordert Verdi aktuell eine bessere Bezahlung. Demnach soll sich Amazon bei seinen rund 9000 Mitarbeitern in Deutschland am geltenden Einzelhandelstarifvertrag orientieren. Damit müsste der Versandhändler 12 Euro pro Stunde zahlen.

Dagegen orientiert sich der US-Konzern selbst am schlechteren Abschluss, der in der Logistikbranche gilt. Demzufolge erhalten die Mitarbeiter weniger als 10 Euro. Nach Ansicht von Verdi ist das zu wenig. Bislang hat es zwischen der Gewerkschaft und Verdi keine gezielten Verhandlungen gegeben. Da von einem Einlenken bei Amazon weiterhin nicht die Rede sein kann, soll nach den Plänen von Verdi nun unbefristet gestreikt werden.

Weitere Finanz-News:

Amazon-Aktie übt sich in Geduld

Commerzbank-Aktie: Das Ende naht

(FN)


 


 

Amazon
Amazon Aktie
Verdi
Gewerkschaft
Einlenken
Versandhändler
Streik
Bislang

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Amazon" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: