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Commerzbank-Aktie: Der Anfang vom Ende?

Auf einer Investorenkonferenz in London sorgte Commerzbank-Chef Martin Blessing für Enttäuschung bei den Analysten. Unzufrieden war man in erster Linie mit dem langsamen Umstrukturierungsprozess in Deutschlands zweitgrößter Bank. Die Aktie reagiert mit einem starken Abfall von 6,03 Prozentpunkten auf 8,78 Euro.

Größter Verlierer im DAX

Bei der Konferenz der Bank of America und ihrer Tochtergesellschaft Merrill Lynch vermittelte das Team der Commerzbank keinen guten Eindruck. Analystenaussagen zufolge ließen die Ausführungen zu Geschäftsverlauf und Strategie nicht darauf schließen, dass sich die Lage in nächster Zeit verbessern werde. JPMorgan-Experten waren aufgrund des Umstands enttäuscht, dass sich die Bank nicht schnell genug darum bemühe, kritische Papiere zu Bilanzreinigungszwecken zu veräußern.

Böse Überraschungen zu erwarten

Bis zum Jahresende will die Commerzbank die Geschäftsbereiche Immobilien-, Schiffs- und Staatskredite auf 125 Milliarden Euro verkleinern. Die Tatsache, dass sich der aktuelle Umfang noch immer auf 136 Milliarden beläuft, missfällt den Investoren. Die Äußerungen von Blessing legen einige von ihnen als schlechtes Omen aus. Der Wert der bereinigten Rendite werde entsprechend gering eingeschätzt, so ein Beteiligter. Die Bank selbst lehnte jede Stellungnahme ab.

(FN)


 


 

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