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Commerzbank-Aktie: Der Politik reicht es

Nachdem die Grünen die Bundesregierung aufgefordert hatten, Gehälter der Commerzbank-Manager auf 500.000 Euro zu beschränken, wird nun auch aus anderen politischen Lagern Zuspruch laut. Der SPD-Finanzexperte Manfred Zöllner teilte dem Handelsblatt mit, dass er das Vorhaben begrüße. Aktuell verzeichnet die Commerzbank-Aktie ein Minus von 0,93 Prozent.

Gehaltsdeckel zwingend notwendig

Auf den Antrag der Grünen Bezug nehmend, konstatierte Zöllner vielen Bank-Managern eine mangelnde Sensibilität für die aktuelle Entwicklung. Dabei betonte er, dass die Zeit der Gehaltsexplosion für Manager-Gehälter längst hätte vorbei sein müssen. Stein des Anstoßes war die Entlassung zweier hochrangiger Manager der Commerzbank.

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Abfindungen auf Steuerkosten

Laut Regelung stehen den beiden entlassenen Managern Abfindungen in Höhe von zwei Jahresgehältern zu. Da die Commerzbank 2011 allerdings über die Hälfte der staatlichen Unterstützung zurückgezahlt hatte, gab es keine Gehaltsbeschränkungen. Als Folge daraus verdienten beide Manager mit Bonuszahlungen 1,2 bzw. 1,3 Millionen Euro. Die letzte Zahlung wird demnach mehr als 2 Millionen Euro betragen. Für Unmut hatte diese gesorgt, da die Commerzbank teilverstaatlicht ist und die Abfindungen somit zum Teil vom Steuerzahler getragen werden müssten.

(FN)


 


 

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