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Commerzbank-Aktie: ein großer Schreck

Die Zentrale der Commerzbank und zahlreiche ihrer Filialen befanden sich am Dienstag im Visier der Steuerfahndung. Die Ermittlungen konzentrieren sich Angaben des "Handelsblatts" zufolge auf einzelne Mitarbeiter des Versicherungsunternehmens Generali, die Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet haben sollen.

Commerzbank kooperiert

Aus Institutskreisen hieß es, dass man in vollem Umfang mit den Behörden kooperieren werde. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass die Commerzbank in erster Linie Zeuge sei. Die verdächtigen Lebensversicherungsverträge werden in ihren Depots verwaltet.

Seit 2006 gehen die Ermittler Hinweisen nach, denen zufolge Mitarbeiter der Generali-Tochter PlanEurope in über 200 Fällen Beihilfe zur Einkommenssteuerhinterziehung geleistet haben sollen. Lebensversicherungen mit Steuernachlässen sollen als Deckmäntel für Vermögensverwaltungen genutzt worden sein. Bei der Durchsuchung am Dienstag nahmen 270 Steuerfahnder und 3 Staatsanwälte teil. Insidern zufolge erwarte man einen Hinterziehungsbetrag von mehreren Hundert Millionen Euro.

Generali diplomatisch

Bei Generali Deutschland hatte man noch keine Möglichkeit, konkrete Aussagen zu machen. Im Moment, so ein Pressesprecher, untersuche man die Angelegenheit in enger Zusammenarbeit mit dem Mutterkonzern. Aus der Triester Zentrale hieß es, dass man die Berichte der Medien zur Kenntnis genommen habe.

(FN)


 


 

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