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Commerzbank-Aktie: Erste Lichtblicke oder Ruhe vor dem Sturm?

Nachdem die Commerzbank in den letzten Wochen vorrangig mit Personalausdünnungen im Vorstand auf sich aufmerksam gemacht hatte, gibt es nun einmal wieder positive Nachrichten. Neben der vorteilhaften Entwicklung im Syrien-Konflikt beflügelt eine Meldung aus den USA den Aktienwert. Lawrence Summers gab im Kampf um die Führungsposition der amerikanischen Zentralbank FED auf. Aktuell steigt die Aktie im Xetra-Handel um 1,52 Prozent auf 9,561 Euro.

Folgen für Commerzbank unklar

Als aussichtsreiche Anwärterin auf die Führungsposition wird Janet Yellen gehandelt. Mit ihr würde eine Befürworterin des Taperings (langsame Senkung von Anleihenkäufen) an der Spitze der FED stehen. Inwieweit dies der Commerzbank nützt, ist nur schwer einschätzbar. In der vergangenen Woche musste der Vorstand 1 Milliarde US-Dollar über eine Hybridanleihe aufnehmen. Die Zinsen lagen bei sehr hohen 8,125 Prozent. Mit dem Schritt folgt man den Anforderungen der Europäischen Union an eine höhere Kapitalquote. In Fachkreisen geht man derweil von Bilanzierungswinkelzügen aus.

Kurs derzeit stabil

Trotz des anwachsenden Privatkundengeschäfts gibt es derzeit keine starken Schwankungen im Kurs. Im Rahmen des Geschäftsumbaus verzeichnet die Commerzbank 100.000 Neukunden. Pro Woche beträgt der Zulauf etwa 5.000 Privatkunden.

(FN)


 


 

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