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Commerzbank-Aktie: Millionen für Vorstände

Zwei Vorstände der krisengebeutelten Bank sollen gehen. Zu einer Abfindungszahlung von einer Million Euro sei man zwar bereit, doch stünden den beiden Vorstandsmitgliedern bis zu 2,5 Millionen Euro zu. Vor dem Arbeitsgericht könnten sie überdies mehr einklagen. Die Aktie verzeichnet aktuell einen Verlust von 3,36 Prozent.

Steuerzahler müssten Abfindung mitfinanzieren

Da der Bund mit 17 Prozent an der Bank beteiligt ist, könnten die Abfindungen der ausscheidenden Manager Sieber und Klösges vom Steuerzahler getragen werden müssen. Das Bundesfinanzministerium ließ verlautbaren, dass die vertraglichen Bedingungen eingehalten werden und den Kodexvorgaben folgen. Der Haushaltspolitiker Carsten Schneider von der SPD betonte indes, dass es unverantwortlich sei, den Steuerzahler mit den Abfindungen zu belasten.

Vertragslaufzeit noch weitere vier Jahre

Dabei hob er hervor, dass die Verträge beider Manager noch weiterlaufen. Ein weiterer Streitpunkt betrifft die Höhe des Grundgehalts, die zur Errechnung der Abfindung dient. Beide Manager hatten bis 2011 500.000 Euro jährlich verdient. Die Verdienste sind im Jahr 2013 allerdings um 250.000 Euro gestiegen. Weiterhin müssten Bonuszahlungen berücksichtigt werden, die den Betrag auf 1,3 Millionen Euro anheben würden.

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(FN)


 


 

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