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Dell-Aktie: eine positive Überraschung

Der Investor Carl Icahn hat seine Übernahmepläne für den angeschlagenen Konzern Dell überraschend verworfen. Dies teilte der milliardenschwere Hedgefonds-Manager am Montag in einem Brief mit. Mit der Aufgabe endet eine seit Anfang des Jahres tobende Auseinandersetzung mit Firmengründer Michael Dell. Dieser will das Unternehmen zu Sanierungszwecken aus der Börse zurückkaufen. Der Kurs reagiert mit einem leichten Rückgang von 0,23 Prozentpunkten.

Erneute Abstimmung am Donnerstag

Nachdem es lange Zeit so ausgesehen hatte, als ob Icahn den Kauf für sich entscheiden könnte, stehen die Chancen für Dell bei der neuerlichen Abstimmung gut. Grund hierfür ist eine Änderung der Abstimmungsmodalitäten zugunsten des Firmengründers. Enthaltungen werden nicht länger als Gegenstimmen gewertet. Überdies werden Aktionäre zugelassen, die ihre Anteile nach dem 5.2.2013 verkauft hatten. Dell und die Beteiligungsgesellschaft Silver Lake hatten die Aktie im Gegenzug auf 13,75 US-Dollar heraufgesetzt. Den Aktionären wurde eine außerordentliche Dividende von 13 Cent je Anteil versprochen. Icahn sah sich unter den neuen Bedingungen nicht mehr in der Lage, den Kampf um Dell zu gewinnen.

Unternehmenssanierung abseits der Börse

Michael Dell betonte, dass es bei dem Schritt vor allem darum gehe, den Konzern zu revitalisieren. Dies ginge am besten, wenn man nicht permanent den Wünschen der Aktionäre nach höheren Dividenden und schnellen Gewinnen ausgesetzt sei.

(FN)


 


 

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