Sie sind hier: Startseite Finanzen Aktien & Fonds
Weitere Artikel
Aktie

Deutsche-Bank-Aktie: ein schwerer Rückschlag

Die Deutsche Bank muss wegen Zinsmanipulationen die höchste Strafe der Institutsgeschichte zahlen. Am Mittwoch legte die Wettbewerbskommission der EU Geldstrafen von insgesamt 1,71 Milliarden Euro fest. Die Deutsche-Bank-Aktie sinkt um 0,98 Prozent auf 34,335 Euro.

Vorwurf der Absprache

Die Deutsche Bank muss eine Buße von insgesamt 725 Millionen Euro zahlen. Wie auch die Royal Bank of Scotland soll sie bei der Festlegung von Referenzsätzen Absprachen getroffen haben. Informationen zu den Euribor- und Yen-Libor-Manipulationen wurden von der UBS aus der Schweiz weitergegeben. Der Kommission zufolge entging sie dadurch einer Geldstrafe von 2,5 Milliarden Euro.

Geldbuße erwartet

In den inneren Kreisen der Deutschen Bank hatte man bereits eine Geldstrafe erwartet und Geld zurückgelegt. Mit den im Oktober zurückgelegten Geldern für Rechtsprozesse belaufen sich die Rückstellungen mittlerweile auf 4,1 Milliarden Euro. Vom Q3-Gewinn blieb dadurch nicht viel übrig. Mit 466 Millionen Euro zahlt die Deutsche Bank den höchsten Betrag im Euribor-Fall. Im Yen-Libor-Fall beträgt die Strafe 259 Millionen Euro. Dort zahlt nur die RBS mehr. Weiterführende Verhandlungen mit den US-Behörden werden für das nächste Jahr erwartet.

(FN)


 


 

Deutsche-Bank
Deutsche Bank
EU Geldstrafen
Strafe

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Deutsche-Bank" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: