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Deutsche-Bank-Aktie: strategischer Rückzug

Die Deutsche Bank zieht sich künftig aus dem Rohstoffhandel zurück. An Edelmetallen und Derivaten wolle man allerdings festhalten. Gründe sind geringer werdende Margen und Kapitalverluste. Gestern verlor die Deutsche-Bank-Aktie im Xetra-Handel 1,72 Prozent.

Schlechte Marktentwicklung

In den letzten zehn Jahren ist der US-Ölpreis um 160 Prozent gestiegen. Die dadurch entstandene Zurückhaltung auf den Märkten sorgte für einen Rückgang der Preisvolatilität und Handelsaktivität. Sprecher der Deutschen Bank hatten im Oktober einen Rückgang bei Devisen festverzinslichen Wertpapieren und Rohstoffen um 48 Prozent gemeldet. Colin Fan, Fize-Chef im Bereich Investmentbanking, gab an, dass die Umstrukturierung Teil einer strategischen Neuausrichtung sei. Aus Unternehmenskreisen hieß es weiter, dass Derivate und Edelmetalle in die Bereiche Devisen und Festverzinsungen integriert werden.

Kritik reißt nicht ab

Gegner sehen in den Finanzangeboten einen Grund für unverhältnismäßige Preise bei den Lebensmitteln. Befürworter halten dem entgegen, dass die Papiere zur Stabilisierung der Preise beitragen. Deutsche Bank und Allianz unterstützen das Modell nach wie vor. Vize-Chef des Vorstands Jürgen Fitschen hatte zu Beginn des Jahres gesagt, dass es keinen Zusammenhang mit Knappheiten von Lebensmitteln gebe.

(FN)


 


 

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