Sie sind hier: Startseite Finanzen Aktien & Fonds
Weitere Artikel
Aktie

E.ON-Aktie: Das freut den Anleger

Mit dem Verkauf von vier Gasspeichergeschäften in Ungarn verzeichnet der Energiekonzern E.ON Gewinne von 950 Millionen Euro. Käufer war der staatliche Konzern MVM Zrt, der für den Neuerwerb eigenen Angaben zufolge 281,3 Milliarden Forint aufbrachte. Im Xetra-Handel sinkt der Anteil aktuell um 1,78 Prozent.

Unabhängigkeit für Ungarn

Mit dem am Montag erfolgten Kauf will Ungarn sich von der Abhängigkeit von russischem Gas lösen. Das Geschäft umfasste ein Gashandelsunternehmen und vier Erdgasspeicher. Der Kaufpreis inkludiert 20 Milliarden Forint Schulden und liquide Bestände der veräußerten Geschäftsteile. Der ungarische Konzern finanzierte den Kauf zum Großteil mit eigenen Mitteln. Ein kleiner Teil besteht aus gemeinschaftlichen Darlehen . Begleitet wurde der Verkauf von Credit Suisse Boston, KPMG International und Morgan Stanley.

Großer Teil ungarischer Nachfrage wird gedeckt

Insgesamt verfügen die vier Speicher über eine Kapazität von 4,4 Milliarden Kubikmetern Erdgas. Eine Tageskapazität entspricht einem Volumen von 55,1 Millionen Kubikmetern. Damit könnten im Winter 55 Prozent der ungarischen Gasnachfrage gedeckt werden. MVM verfügt weiterhin über eine Kaufoption auf die zu E.On-Ruhrgas gehörende Panrusgaz. MVM-CEO-Mitarbeiter Peter Horvath will in den nächsten 90 Tagen mitteilen, ob auch dieses Unternehmen gekauft werden soll.

(FN)


 


 

E.ON
Ungarn
Geschäft
Tageskapazität
Abhängigkeit
Gasnachfrage
Kauf

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "E.ON" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: