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IVG-Aktie: Insolvenz abgewendet?

Das hoch verschuldete Immobilienunternehmen muss möglicherweise doch keine Insolvenz anmelden. IVG wird allerdings in den Besitz der Gläubiger übergehen. Diese verzichten gegen 96 Prozent der Anteile auf 1,75 Milliarden der 4,6 Milliarden Euro Schulden. Der Kurs der Aktie stieg aktuell um 15,26 Prozent.

Fehlkalkulationen ursächlich für Schulden

Einen maßgeblichen Anteil an den Problemen haben Immobilienpläne mit Schuldenfinanzierung. Vor allem der am Frankfurter Flughafen gebaute Geschäfts- und Bürokomplex 'The Squaire' verschlang hohe Geldsummen. Verläuft die Rettung von IVG wie geplant, senken sich die Schulden auf 2,56 Milliarden Euro.

Rettung noch nicht sicher

Die vier Gläubigergruppen und die Aktionäre müssen dem Rettungsplan mit mindestens 75prozentiger Mehrheit zustimmen. Der endgültige Beschluss des Rettungsplans wird nicht vor Herbst erwartet. Bis zu diesem Zeitpunkt bieten Darlehensgläubiger dem Immobilienkonzern einen Überbrückungskredit von 140 Millionen Euro an. Die LBBW verzichtet vorerst auf die Rückzahlung eines Kredites von 100 Millionen Euro, der Ende 2013 zu begleichen wäre.

Aktionäre benachteiligt

200 Aktien der Anleger werden jeweils zu einer zusammengefasst. Nach der im Anschluss anstehenden Erhöhung des Kapitals können keine neuen Anteile gezeichnet werden. Ihr Anteil reduziert sich auf 3 Prozent.

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(FN)


 


 

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