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JP-Morgan-Aktie: Die Regierung schlägt zu

Nachdem die US-Regierung der Großbank JPMorgan einen Prozess wegen Hypothekengeschäften angekündigt hatte, will das Geldinstitut nun alles an einen Vergleich setzen. Insidern zufolge bewege sich dieser in Milliardenhöhe. Die Aktie reagiert mit einem Kursabfall von 1,38 Prozent.

Untersuchungen laufen

Das Justizministerium führt aktuell Ermittlungen gegen JPMorgan durch. Unter Berufung auf in das Verfahren involvierte Personen berichtet das Wall Street Journal, dass die Bank einen Vergleich in Höhe von drei Milliarden Dollar angeboten habe. Das Ministerium fordere eine höhere Summe. Inwieweit man sich bei den Verhandlungen entgegenkomme, ist derzeit noch unklar. Ein JPMorgan-Sprecher verweigerte die Stellungnahme.

Klageschrift in Vorbereitung

Die vom Justizministerium vorbereitete Klage könnte bereits am kommenden Dienstag beim Gericht eingereicht werden. Grund hierfür seien riskante Hypothekengeschäfte. Dies gaben Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters an. Der US-Bank werde vorgeworfen, von 2005 – 2007 Vorschriften bei der Ausgabe von hypothekenbesicherten Wertpapieren verletzt zu haben. Riskante Wertpapiere hatten damals maßgeblich zur Entstehung der Finanzkrise beigetragen. Mit dem Platzen der Immobilienblase wurde ein Großteil der Anteile wertlos, die mit Hypotheken besichert waren. Viele Anleger erlitten hohe Verluste.

(FN)


 


 

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