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RWE-Aktie: auf Messers Schneide

Der Essener Energiekonzern RWE kommt seinen regionalen Anteilseignern entgegen. In einer für den April angesetzten Aktionärsversammlung will man sich das Einverständnis für eine Kapitalerhöhung einholen. Zum Schluss des gestrigen Xetra-Handels verzeichnete der Titel bei einem Plus von 0,46 Prozent einen Kurs von 27,44 Euro.

Schritt gegen die Schulden

RWE-Chef Peter Terium hob hervor, dass man nur bei einer Zustimmung der Aktionäre zusätzliche Gelder besorgen werden. Dies ist eine Reaktion auf den Einspruch der Kommunen, die bei einer Kapitalerhöhung eine Verringerung ihres Einflusses befürchten. Zu den Anteilseignern gehören unter anderem Dortmund, Mühlheim und Essen. Insgesamt halten die Städte 24 Prozent der Aktien.

Lage weiter kritisch

Das letzte Mal hatte der Essener Energiekonzern im Dezember 2011 neue Aktien ausgegeben. Dadurch wurden ca. 2 Milliarden Euro gewonnen. Auf absehbare Zeit bleibt die Lage dennoch angespannt. Der nach E.on zweitgrößte Energiekonzern verzeichnet Schulden von über 30 Milliarden Euro. Eine Konsequenz daraus soll ein Stellenabbau von 6.570 Mitarbeitern bis 2016 sein. Bisher setzt man darauf, Beteiligungen zu verkaufen und unrentable Gas- und Kohlekraftwerke vom Netz zu nehmen, um Kosten zu sparen. Die kürzlich veröffentlichten Zahlen zeigen überdies eine Wertberichtigung von 3,3 Milliarden Euro an.

(FN)


 


 

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