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RWE-Aktie: historischer Tiefpunkt

In seiner 60jährigen Geschichte musste der Essener Energiekonzern RWE zum ersten Mal Nettoverluste hinnehmen. Grund für die Probleme sind milliardenhohe Abschreibungen auf konventionelle Kraftwerke. Im gestrigen Xetra-Handel verzeichnete die RWE-Aktie einen Verlust von 0,85 Prozent und fiel auf 26,81 Euro.

Q4 besorgniserregend

Gestern gab der Versorger seine Zahlen für das vierte Quartal des letzten Jahres bekannt. Für Beunruhigung sorgte dabei vor allem eine Wertberichtigung in Höhe von 3,3 Milliarden Euro, die das 2012 bereits massiv gesunkene Nettoergebnis vollständig neutralisierte. Anleger können indes aufatmen. Das für die Ausschüttung relevante nachhaltige Nettoergebnis blieb mit 2,4 Milliarden Euro annähernd unverändert. Die vorgesehene Dividende von einem Euro bleibe entsprechend unangetastet.

Abschreibungen verdoppeln sich

In den ersten 9 Monaten des letzten Jahres stieg das Ergebnis vor Steuern um 41 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis fiel um 68 Prozent auf 600 Millionen Euro ab. Berücksichtigt man die 800 Millionen Euro für Abschreibungen auf die niederländische RWE-Tochter Essent, steht 2013 eine Wertkorrektur von über 4 Milliarden Euro im Raum. Das ist fast doppelt so viel wie in 2012. Mit einer Korrektur von 2,9 Milliarden Euro sind die konventionellen Kraftwerke am stärksten betroffen.

(FN)


 


 

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