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RWE-Aktie: Keiner wird verschont

Im Vorstand des Essener Versorgungskonzerns sollen die Gehälter künftig niedriger ausfallen. Einem Bericht der Rheinischen Post zufolge werde man in der heutigen Aufsichtsratssitzung die Höhe der Boni und die Zahl der Anteilsscheine erörtern. Der Wert der Aktie fällt im Xetra-Handel zuletzt um 0,97 Prozent auf 13,30 Euro.

Vorstände sollen nachziehen

Nachdem RWE-Angestellte in Führungspositionen schon eine Tarifrunde ohne Lohnerhöhung in Kauf nehmen müssen, sollen nun die vier Vorstände nachziehen. Hans Peter Lafos von Verdi betonte gegenüber der Rheinischen Post die Wichtigkeit des Schritts. Im selben Zug wies er darauf hin, dass die jährlichen Vergütungen von Commerzbank-Vorständen während der Finanzkrise auf 500.000 Euro gedeckelt worden sind. Inwieweit sich die Kürzungen für die Anleger auswirken werden, kann derzeit nur gemutmaßt werden. Nach wie vor geht der große Konkurrent E-On bei den Sparmaßnahmen weit umfassender zu Werke.

Finanzplanung weiteres Thema

In der Sitzung des Aufsichtsrats soll es auch um die Finanzplanung für den Zeitraum 2014 bis 2016 gehen. RWE rechnet bereits mit einem allgemeinen Rückgang bei der Stromerzeugung. In der jüngsten Vergangenheit fällt es den großen Energiekonzernen zunehmend schwerer, konventionelle Kraftwerke am Leben zu erhalten.

(FN)


 


 

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