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RWE-Aktie: Stellenabbau geht weiter

Der Energiekonzern aus Essen setzt sein Sparprogramm fort. Künftig sollen weitere Kraftwerke geschlossen und mehr Beschäftigte an Stellen außerhalb des Unternehmens vermittelt werden. Der Finanzchef von RWE Bernhard Günther gibt an, dass derzeit noch unklar ist, wie viele Arbeiter die geplante Jobbörse nutzen werden. Die Aktie verzeichnet derzeit einen Verlust von 4,49 Prozentpunkten.

Details im November

In der Übergangszeit gehe es in erster Linie um einheitliche und faire Verhandlungen mit den Vertretern der Arbeitnehmer, so Günther. Die Jobbörse soll auch all denjenigen Beschäftigten helfen, deren Stellen gestrichen werden. Aktuell sei geplant, 10.400 der ursprünglich 70.000 Arbeitsplätze aufzulösen. Personalvorstand Uwe Tigges betonte, dass flexible Modelle wichtig seien. Angestellte sollen in verschiedenen Konzernbereichen einsetzbar sein.

Rückgang der Gewinne

Das Nettoergebnis des ersten Halbjahrs lag bei 979 Millionen Euro. Das sind annähernd 40 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. RWE-Chef Peter Terium gab an, dass sich die Nutzung vieler Kraftwerke nicht mehr lohne. Als Konsequenz hieraus will man Kraftwerke in Deutschland und Holland abschalten. Weiterhin betonte er, dass der Vorteil der Stromversorgung auf drei Jahre im Voraus zusehends abnehmen wird.

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(FN)


 


 

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