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RWE-Aktie: Strich durch die Rechnung

Die geplante Kapitalerhöhung des Essener Energieriesen dürfte sich schwieriger gestalten als geplant. Grund hierfür ist der Unmut kommunaler Investoren, die den Schritt mit allen Mitteln verhindern wollen. Im Xetra-Handel sah es gestern indes gut aus. Die Aktie legte um 1,11 Prozent auf 35,505 Euro zu.

Schwierige Zeiten voraus

Der Chef der Dortmunder Stadtwerke AG Guntram Pehlke erklärte im Gespräch mit Bloomberg News, dass man sich gegen eine Resolution sperren werde, mit der RWE 2014 eine Kapitalerhöhung durchsetzen könnte. Pehlkes Unternehmen ist mit 3,7 Prozent an RWE beteiligt. RWE-Chef Peter Terium versprach, auf der Jahreshauptversammlung eine Lösung zu präsentieren. RWE-Sprecher Martin Pack machte bislang noch keine näheren Angaben dazu.

Zugeständnisse

Pehlke erklärte, dass man ein grundlegendes Verständnis für eine Kapitalerhöhung aufbringe. Allerdings solle diese nicht im Jahr 2014 stattfinden. Die kommunalen Anteilseigner seien sich einig, dass man den Beschluss auf der diesjährigen Hauptversammlung ablehnen werde. Für Terium dürfte es dementsprechend schwer werden, RWE in absehbarer Zeit wieder auf Kurs zu bringen. Bereits seit längerer Zeit hat man wie der größte Konkurrent E.on mit sinkenden Strompreisen zu kämpfen.

(FN)


 


 

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