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Thyssen-Krupp-Aktie: Weiterhin rote Zahlen

Die Lage des Industriekonzerns bleibt weiter angespannt. Das dritte Quartal zeitigt Verluste von 362 Millionen Euro. Gründe des am Dienstag vom Unternehmen verkündeten Ergebnisses sind Verluste der Stahlwerke in den USA und Brasilien. Im selben Zeitraum des Vorjahres betrugen die Gewinne noch 109 Millionen Euro. Der Wert der Aktie fällt um 1,55 Prozent auf 16,84 Euro.

Eigenkapitalquote fällt rapide

Bis Ende Juni sank der Anteil am Gesamtkapital auf 2,9 Milliarden Euro. Mit 700 Millionen Euro beträgt der Verlust 1,5 Prozent. Dies ist der schlechteste Wert aller Industrieunternehmen im gesamten Dax. Mit einem Zuwachs der Finanzschulden auf 5,3 Milliarden Euro stieg das Gearing auf 185,7 Prozent an. Aufgrund der damit verbundenen Nichteinhaltung von Kreditvertragsbedingungen könnten einige Banken ihre Milliardenverträge kündigen. Das Unternehmen kündigt Gespräche über Ausnahmeregelungen an.

Kapitalerhöhung nicht mehr ausgeschlossen

Vorstandschef Hiesinger sagte aus, dass eine Kapitalerhöhung nicht vom Verkauf der Stahlwerke in Brasilien und den USA abhänge. Der lange Zeit als Tabu geltende Schritt wird seit Mai in Betracht gezogen. Die Verhandlungen mit Investoren in Brasilien und den USA ziehen sich indes hin. Die Anlagen haben bereits mehrere Milliarden Euro verschlungen.

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(FN)


 


 

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