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ThyssenKrupp-Aktie: Licht und Schatten dicht beieinander

Das Essener Industrieunternehmen lüftet sein jüngstes Geheimnis. Wie in einer vor wenigen Stunden veröffentlichten Mitteilung bekannt wurde, erhöht ThyssenKrupp sein Grundkapital um 10 Prozent. Die Aktie verzeichnet wegen unrentabler Werke dennoch einen Kursrutsch um 8,46 Prozent. Der Anteil lag gestern bei 17,635 Euro.

Neue Anteile ausgegeben

Über ein Orderbuch-Verfahren wird ThyssenKrupp deutschen und ausländischen Investoren heute 51,5 Millionen neue Aktien anbieten. In Händlerkreisen heißt es, dass der Preis pro Anteil sich zwischen 17,05 und 17,635 Euro bewegen wird. Mit einer Emission in dieser Höhe könnte der Industriekonzern 900 Mio. Euro bekommen.

Enttäuschung am Markt

Trotz des Schritts zeigt man sich auf dem Markt unzufrieden. Grund hierfür ist das Werk in Brasilien, das trotz hoher Verluste nicht abgetreten wird. Darüber hinaus wird ein Stahlwerk in Alabama für lediglich 1,55 Mrd. US-Dollar verkauft. Die Probleme schlagen sich im Tradegate-Handel nieder. Nach einem Abfall von 8,8 Prozent liegt ThyssenKrupp bei 17,53 Euro. Markus Bußler von "Der Aktionär " erklärte, dass zwar genug Raum für Restrukturierungen gegeben sei, der Konzernumbau aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen dürfte.

(FN)


 


 

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