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Vodafone-Aktie: radikale Maßnahmen

Die deutsche Tochter von Vodafone will 600 Stellen abbauen. Dabei sollen Mitarbeiter, die freiwillig gehen, eine Abfindung in Höhe von 1,2 Monatsgehältern pro Angestelltenjahr erhalten. Trotz der schlechten Nachrichten legt der Vodafone-Titel im gestrigen Xetra-Handel 2,04 Prozent auf 2,704 Euro zu.

Gewerkschaft empört

Wie aus einer internen Mail und den Angaben eines Mitarbeiters hervorgeht, haben die Beschäftigten 8 Wochen Zeit für die Entscheidung. Die Gewerkschaft Ver.di ist über das Angebot entsetzt. Ein Mitarbeiter verwies auf eine Weisung, der zufolge Abteilungsleiter gezielt auf Beschäftigte zugehen und ihnen nahelegen sollen zu gehen. Kritisch mahnte die Gewerkschaft den schweren psychischen Druck an, der auf den Mitarbeitern laste. Viele könnten sich in eine Kündigung gedrängt fühlen.

Schwere Zeiten voraus

Von den 3,4 Milliarden Euro Umsatz aus dem Jahr 2013 sollen allein 250 Millionen im Service-Bereich verloren gegangen sein. Deshalb will Vodafone Geld einsparen. Um im Kundenkontakt leistungsfähig zu bleiben, sollen zwar keine Service-Mitarbeiter gehen, doch sprechen Insider von 30prozentigen Gehaltsverzichten. Umstritten ist die Maßnahme allemal. Viele Mitarbeiter befürchten Qualitätseinbußen und damit weitere Kundenabsprünge. Über kurz oder lang dürfte sich dies auch auf den Kurs des Vodafone-Titels auswirken.

(FN)


 


 

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