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RWE-Aktie schwächelt angesichts angekündigter Kapitalerhöhung

Die Aktie des Energieriesen RWE muss zum ersten Handelstag 2014 erhebliche Einbußen hinnehmen. Grund sind angekündigte Kapitalerhöhungen um bis zu zehn Prozent.

Talfahrt hält an

Insgesamt verlor die Aktie rund 1,58 Prozent und liegt nun bei 16,185 Euro. Damit setzt RWE den eigenen Negativtrend aus dem Jahr 2013. Dieses schloss das Unternehmen bereits mit minus 14,84 Prozent ab, der drittschwächste DAX-Wert des Jahres. Auslöser für die Reaktion vieler RWE-Anleger, so sind sich Experten einig, ist ein Bericht des "Handelsblatt." In diesem wurde berichtet, dass sich RWE-Chef Peter Terium auf der nächsten Hauptversammlung im April das Recht einräumen lassen möchte, bei Bedarf das Kapital um bis zu zehn Prozent zu erhöhen. Ein weiteres Kriterium ist die Zustimmung des Aufsichtsrates. Entsprechende Vorratsbeschlüsse sind keine Seltenheit bei DAX-Unternehmen, allerdings war der von RWE vor kurzem ausgelaufen.

Kommunale Anleger in Sorge

Das Unternehmen betont in einer ersten Stellungnahme zwar, dass man dies nicht Plane, schloss ein solches Vorgehen aber auch nicht kategorisch aus. Sorge bereitet dieses Unterfangen in erster Linie bei den kommunalen Anlegern. Sie befürchten den Verlust ihrer Sperrminorität sowie steuerliche Nachteile. Durch die schlechte Branchenstimmung und die negativen Zahlen von RWE herrscht generell die Sorge vor Kürzungen und geplantem Stellenabbau. Entsprechende Pläne gibt es von Seiten der Konzernleitung bereits. Börsenprofis raten daher, die RWE-Aktie skeptisch zu beobachten und gegebenenfalls abzustoßen.

(FN)


 


 

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