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Gerichtsurteil

Aldi gewinnt den Puddingstreit

Im Streit zwischen Dr. Oetker und Aldi, der sich auf einen bestimmten Kinderpudding bezog, gibt es nun ein Urteil. Aldi darf sein Produkt weiter verkaufen. Grund für den Streit: Laut Dr. Oetker stellt der Aldi-Pudding eine Kopie des eigenen Produktes dar. Das Oberlandesgericht in Düsseldorf sah das allerdings anders.

Bei dem Streit ging es um das Kinderdessert „Paula“ von Dr. Oetker, mit einer dicken Kuh als Erkennungszeichen gegenüber „Flecki“ von Aldi. Bei beiden Puddingsorten handelt es sich um einen Vanillepudding mit braunen Schokoflecken, die an das gefleckte Fell einer Kuh erinnern sollen. Da der Lebensmittelkonzern Dr. Oetker in „Flecki“ ein Konkurrenzprodukt sah, setzte das Unternehmen einen Eilantrag auf ein Verkaufsverbot auf.

Urteilsbegründung basiert auf Aussehen des süßen Desserts

Die Richter des Oberlandesgerichts Düsseldorf beschäftigten sich in erster Linie mit dem Aussehen des Puddings. So stellten Maserung, Kulminationspunkte und Drehungen einen essentiellen Bestandteil des Urteils dar. Bei diesen Streitfällen geht es darum, nachzuweisen, ob der Kunde die vermeintliche Kopie mit dem Produkt des Originalherstellers verwechseln könnte und damit dem Lebensmittelkonzern Dr. Oetker im konkrete Fall ein wirtschaftlicher Schaden entstehen könnte.

Der Pudding mit der dicken Kuh Paula ist seit 2006 auf den Markt. Flecki von Aldi Süd dagegen wurde letztes Jahr testweise in den Aldi-Märkten eingeführt. Die Anwälte von Dr. Oetker erwägen nun eine zweite Klage.

(Redaktion)


 


 

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