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Ammoniumhydroxid

Starkoch Jamie Oliver gewinnt langen Kampf gegen McDonalds

McDonalds nimmt Stellung zu billigen Fleisch

Auf der offiziellen Website von McDonalds hat das Unternehmen zu den Vorwürfen, billiges Fleisch zu verwenden, Stellung bezogen. Die Fastfood-Kette sagte, dass sie kein billiges, sondern günstiges Fleisch ihren Kunden anbieten würde. McDonalds sei wegen der großen Nachfrage darauf angewiesen, ihre Waren zu niedrigen Preisen von den Lieferanten zu kaufen. Die Fastfood-Kette sei aber bemüht die beste Qualität für seine Kunden bereitzustellen. Allerdings gibt es einen faden Beigeschmack, da offensichtlich in anderen Regionen McDonalds ohne Chemikalien wie Ammoniumhydroxid auskommen kann und es in den USA offenbar bislang nicht gelungen ist. Doch auch, wenn dieser chemische Stoff bei der Herstellung des Fleisch für die Burgerfans in den vereinigten Staaten nur dort verwendet wird, wirft dies auch ein schlechtes Licht auf die Burger hierzulande. Denn auch diese sind stark mit Konservierungsstoffen und anderen chemischen Stoffen versetzt. Letztendlich weiß man beim „Reinbeißen“ nicht, was in einem Hamburger alles drin ist.

McDonalds in Deutschland erlaubt wieder Genmanipulation

Ausgerechnet in dem Moment, in dem auf Amerikas Boden auf die Verwendung des schädlichen Stoffs Ammoniumhydroxid verzichtet wird, hat McDonalds in Deutschland bekannt gegeben, dass nach mehreren Jahren den Hähnchenfleisch-Lieferanten wieder gestattet wird, gentechnisch verändertes Futter zu verwenden. 2001 hatte sich der Fastfood-Kette dazu verpflichtet auf die Verwendung von Genfutter zu verzichten. Seit Anfang April besteht diese Selbstverpflichtung nicht mehr. Grund dafür sei, dass die nationalen und internationalen Lieferanten für Hähnchenfleisch „keine ausreichenden Mengen an nicht gentechnisch veränderten Futternmitteln zu wirtschaftlich vertretbaren Konditionen garantieren können“, sagte ein Sprecher von McDonalds in Deutschland und bestätigte somit einen „Spiegel“-Bericht.
Die Umweltorganisation Greenpeace hat laut „Spiegel“ die Verwendung von genmanipuliertem Futter bereits kritisiert. Die Organisation warf McDonalds vor, den „Einsatz von Gift“ in der Landwirtschaft zu fördern.

Kampf gegen schlechtes Image

Schon lange gibt man Konzernen wie McDonalds die Schuld an Fettsucht und erhöhten Cholesterinwerten. Mit ihrem neuen Maskottchen Happy und gesunden Beilagenalternativen wie Äpfeln und Erdbeerjoghurt will man nun ein besseres Image aufbauen. Ein Blick auf den Kurznachrichtendienst Twitter zeigt, dass das nicht ganz so funktioniert hat. So schrieb beispielsweise @LVIMA „Bring deine Kinder in Sicherheit“. @realdaveimboden indes kommentierte „Gott im Himmel, mach, dass es aufhört“.

Auf Twitter und Buzzfeed ist Happy das Thema der Stunde. Viele Poster vermuten gar einen werbewirksamen Trick von McDonalds. So habe das unansehnliche Monster mit Absicht für Furore sorgen sollen, um sich schnell im sozialen Netz zu verbreiten. Immerhin ist jede Werbung gute Werbung. Dass dem tatsächlich so sein könnte, mutmaßen nun auch Experten. Immerhin habe McDonalds im ersten Quartal 2014 vor allem im Heimatmarkt herbe Verluste hinnehmen müssen. Die Lust auf ungesundes Fast-Food habe besonders in den USA massiv nachgelassen. Weitere Länder folgen dieser Entwicklung.


 


 

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9 Kommentare

von Ceasarios
28.04.14 19:54 Uhr
McDonals und Gentechnik

Hi Leute,

das Thema McDonalds und Gentechnik finde ich viel schlimmer.

von PLOW
28.04.14 20:04 Uhr
unzumutbar

Das sind ja wirklich einschneidende Informationen die da jetzt preisgegeben werden. Mal sehen ob es nachhaltig dass Essverhalten der Deutschen beeinflusst. Ich denke nicht. Da muss schon wieder mehr passieren. In Deutschland wird so viel Schrott gegessen... Das liegt nur an der Geiz ist geil Mentalität. Aber Geiz war noch nie geil. Geiz ist ziemlich unsexy. Und verursacht einen sehr hohen Schaden. Früher war alles Essen Bio. Und nun sehen wir was wir von dem Industrieessen haben. Ein großer Teil der Zivilisationskrankheiten wird damit in Verbindung gebracht. Nicht erst seit McDonalds, BurgerKing und Co... Tütensuppen, Fertigpizza und Co sind da nicht viel besser

von Alex
28.04.14 21:29 Uhr
Hauptsache es schmeckt

Ich finde das nicht so schlimm. Hauptsache es schmeckt und ist relativ günstig!

von Anna
04.05.14 09:41 Uhr
McDonalds und Gentechnik

Ich kaufe da nicht mehr, solange die sich nicht wieder verpflichten, nicht-genmanipuliertes Futter zu verwenden.

von Anny
17.12.15 17:28 Uhr
Deutsch...

Interessanter Artikel. Würde aber mit weniger Grammatikfehlern seriöser klingen.

von Testo
18.12.15 21:30 Uhr
Gesund?

"...gesunden Beilagenalternativen wie Erdbeerjogurt"

LOL

von lol
24.12.15 10:48 Uhr
lol

mir ist das sowas von egal was da drin ist hauptsache es schmeckt gut und ich sterbe dadurch nicht gleich.

Warum mir das so egal ist?

Mal ehrlich... Als ob nur in Mc donald produkten schädliches zeug drin ist.

Guckt doch mal bitte im supermarkt auf mehreren produkten und liest das kleingedruckte hinter der packung was da wirklich drinen steckt.

in jedem scheiß ist hier und da ne säure oder sonst was für ein müll drin aber hauptsache vorne steht immer große "Luktosefrei" keine gentechnik bla bla bla.

trotzdem ist immer müll drin. man muss schon seine schweine selber schlachten und seine tomaten und anderes zeug selber anpflanzen damit man wikrlich 100% bio hat ich glaub ja nichtmal das in biosachen wirklich alles so bio ist da die teilweise auch monate lang halten und wenn man es selber produziert hält das villeicht paar tage.

Hatte mal kartoffelsalat, angeblich 100% aus nur bio produkten nach 3 wochen im kühlschrank war der immernoch genießbar!

ich mache selber einen schmeckt der nach 2 tagen wie frisch ausn klo.

Also bitte egal was in Mcdonald oder sonst wo drin steckt gut schmecken tuts,und das ist mir wurst.

von Killuminati
09.01.16 17:46 Uhr
Mc Donalds und Qualität

Wer behauptet, ihr oder ihm wäre es egal welche Substanzen im McDonald Fraß sind, ist einfach nur dumm und ignorant. Solche Personen sind der Grund warum Firmen wie McDonalds und Co. uns solch einen Dreck verkaufen.

von Finna
18.03.16 10:33 Uhr
Überreste

Auch wenn das Hauptthema hier die Zusatzstoffe sind, mich stört was anderes im Artikel: Eigentlich finde ich es gar nicht so schlimm dass da Haut, Fett und Organe verarbeitet werden. Man stelle sich vor wie viele Millionen mehr Tiere sonst dranglauben müssten. Bin weder Veganer noch Vegetarier aber es erscheint mir durchaus vernünftig so viel wie möglich von einem Tier zu verwerten, und anmerken tut man es dem Endprodukt ja nicht wirklich. Ich denke diese Teile allein würde keinen Menschen krank machen (nur leider, da das ganze Huhn schon vollgepumpt ist mit Antibiotika und weiss der Teufel was, eben doch), die Chemie jedoch die noch reingemischt wird ist schon eine riesen Sauerei das ist klar.

 

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