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Starkoch Jamie Oliver gewinnt langen Kampf gegen McDonalds

Werdegang von Jamie Oliver

Geboren wurde Jamie Oliver in Clavering, Essex. Dieses kleine Dorf befinde sich 32 km südlich von Essex. Bereits von Klein auf hatte er mit dem Kochen zu tun. Anfangs arbeitete er nämlich im Pub seines Vaters. Hier stand er nämlich nicht hinter dem Tresen, sondern in der Küche. Richtig gelernt hat er das Kochen dann im Westminster College in Essex. Kurz darauf arbeitete er dann im bekannten Neal Street Restaurant, wo der spätere deutsche Fernsehkoch Tim Mälzer zu seinen Kollegen gehörte. Für das Fernsehen wurde er dann ein wenig später im River Cafe entdeckt.

Was viele nicht wissen: Jamie Oliver spielt seit 1989 in der Band Scarlet Division. Hier übernimmt er das Schlagzeug.

Der große Erfolg

Seinen Durchbruch hatte Jamie Oliver mit der Show „The Naked Chef“. Hier bestand die Besonderheit darin, dass er aus einfachen Zutaten, die jeder zuhause hat, neue und ungewohnte Dinge zubereitet. Parallel dazu widmete sich Jamie Oliver immer auch sozialen Themen. Ein gutes Beispiel hierfür ist sein Restaurant „Fifteen“, das er während der Arbeit an der Show „Jamies Kitchen“ zusammen mit arbeitslosen und benachteiligten Jugendlichen aufbaute. Hier bot er ihnen die Möglichkeit, das Kochen zu lernen, um einen Job in der Gastronomie zu bekommen.

Eine weitere Kampagne, in deren Rahmen er sich für die Jugend einsetzte, war seine Show „Jamies School Dinners“. Hier setzte er sich mit seiner Kampagne „Feed me better“ dafür ein, das Essen in Schulkantinen zu verbessern. Alle Schulkinder sollten gesunde und nahrhafte Menüs geboten bekommen. Für die Aktion sammelte er 241.000 Unterschriften. Die Aktion wurde ein großer Erfolg. Die Labour-Regierung stellte insgesamt 280 Millionen Pfund zur Verfügung.

Auch in seiner Sendung „Ministry of Food“ setzte sich Jamie Oliver für eine gesunde Ernährung mit frischen Zutaten ein. Dies tat er in Rotherham, Yorkshire. Er zeigte einer kleinen Gruppe von Einwohnern seine Rezepte. Diese sollten sie dann ihren Nachbarn und Freunden weitergeben.

Jamie Olivers Kampf gegen die Fettleibigkeit

Ein wichtiger Teil der Arbeit von Jamie Oliver ist der Kampf gegen die Fettleibigkeit. Immerhin ist dieses Problem vor allem in den USA allgegenwärtig. Hier gelten zwei Drittel der Bevölkerung als übergewichtig. Das bringt höhere Kosten für die staatlichen Gesundheitssysteme und eine geringere Lebenserwartung mit sich. Experten gehen davon aus, dass die für die Behandlung von Krankheiten, die in Zusammenhang mit der Übergewichtigkeit stehen, sich in 10 Jahren auf bis zu 300 Milliarden Dollar belaufen werden.

Jamie Oliver mahnt in diesem Zusammenhang an, wie wichtig es ist, über die Folgen unreflektierter ungesunder Essgewohnheiten aufzuklären. Es müsse darum gehen, früher und transparenter aufzuklären, so der Kultkoch. Immerhin sei die Ernährungskompetenz ein wichtiger Teil der Erziehung. Es könne hierbei nicht allein um staatliche Ernährungsprogramme gehen. Wichtiger sei es vielmehr, bereits im Kleinen aufzuklären. Dabei legt er viel Wert auf Rezepte, die einfach umzusetzen sind, aber dennoch gesund sind.

Zu seinen Unterstützern gehören viele bekannte Personen des öffentlichen Lebens wie zum Beispiel First Lady Michelle Obama. Sie ist Schirmherrin eines landesweiten Projekts, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die Übergewichtigkeit unter Jugendlichen zu bekämpfen.

Kritik an Jamie Oliver

Neben seinen vielen sozialen Aktivitäten wurde auch in einigen Fällen Kritik an Jamie Oliver laut. So wurde er beispielsweise im Jahr 2005 dafür kritisiert, ein Lamm in seiner Sendung „Jamies Great Italian Escape“ öffentlich geschächtet zu haben. Drei Jahre später brachte er Teile der Öffentlichkeit gegen sich auf, indem er während einer Sendung Küken erstickte, um für die Zustände in Legebatterien zu sensibilisieren.


 


 

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10 Kommentare

von Ceasarios
28.04.14 19:54 Uhr
McDonals und Gentechnik

Hi Leute,

das Thema McDonalds und Gentechnik finde ich viel schlimmer.

von PLOW
28.04.14 20:04 Uhr
unzumutbar

Das sind ja wirklich einschneidende Informationen die da jetzt preisgegeben werden. Mal sehen ob es nachhaltig dass Essverhalten der Deutschen beeinflusst. Ich denke nicht. Da muss schon wieder mehr passieren. In Deutschland wird so viel Schrott gegessen... Das liegt nur an der Geiz ist geil Mentalität. Aber Geiz war noch nie geil. Geiz ist ziemlich unsexy. Und verursacht einen sehr hohen Schaden. Früher war alles Essen Bio. Und nun sehen wir was wir von dem Industrieessen haben. Ein großer Teil der Zivilisationskrankheiten wird damit in Verbindung gebracht. Nicht erst seit McDonalds, BurgerKing und Co... Tütensuppen, Fertigpizza und Co sind da nicht viel besser

von Alex
28.04.14 21:29 Uhr
Hauptsache es schmeckt

Ich finde das nicht so schlimm. Hauptsache es schmeckt und ist relativ günstig!

von Anna
04.05.14 09:41 Uhr
McDonalds und Gentechnik

Ich kaufe da nicht mehr, solange die sich nicht wieder verpflichten, nicht-genmanipuliertes Futter zu verwenden.

von Anny
17.12.15 17:28 Uhr
Deutsch...

Interessanter Artikel. Würde aber mit weniger Grammatikfehlern seriöser klingen.

von Testo
18.12.15 21:30 Uhr
Gesund?

"...gesunden Beilagenalternativen wie Erdbeerjogurt"

LOL

von lol
24.12.15 10:48 Uhr
lol

mir ist das sowas von egal was da drin ist hauptsache es schmeckt gut und ich sterbe dadurch nicht gleich.

Warum mir das so egal ist?

Mal ehrlich... Als ob nur in Mc donald produkten schädliches zeug drin ist.

Guckt doch mal bitte im supermarkt auf mehreren produkten und liest das kleingedruckte hinter der packung was da wirklich drinen steckt.

in jedem scheiß ist hier und da ne säure oder sonst was für ein müll drin aber hauptsache vorne steht immer große "Luktosefrei" keine gentechnik bla bla bla.

trotzdem ist immer müll drin. man muss schon seine schweine selber schlachten und seine tomaten und anderes zeug selber anpflanzen damit man wikrlich 100% bio hat ich glaub ja nichtmal das in biosachen wirklich alles so bio ist da die teilweise auch monate lang halten und wenn man es selber produziert hält das villeicht paar tage.

Hatte mal kartoffelsalat, angeblich 100% aus nur bio produkten nach 3 wochen im kühlschrank war der immernoch genießbar!

ich mache selber einen schmeckt der nach 2 tagen wie frisch ausn klo.

Also bitte egal was in Mcdonald oder sonst wo drin steckt gut schmecken tuts,und das ist mir wurst.

von Killuminati
09.01.16 17:46 Uhr
Mc Donalds und Qualität

Wer behauptet, ihr oder ihm wäre es egal welche Substanzen im McDonald Fraß sind, ist einfach nur dumm und ignorant. Solche Personen sind der Grund warum Firmen wie McDonalds und Co. uns solch einen Dreck verkaufen.

von Finna
18.03.16 10:33 Uhr
Überreste

Auch wenn das Hauptthema hier die Zusatzstoffe sind, mich stört was anderes im Artikel: Eigentlich finde ich es gar nicht so schlimm dass da Haut, Fett und Organe verarbeitet werden. Man stelle sich vor wie viele Millionen mehr Tiere sonst dranglauben müssten. Bin weder Veganer noch Vegetarier aber es erscheint mir durchaus vernünftig so viel wie möglich von einem Tier zu verwerten, und anmerken tut man es dem Endprodukt ja nicht wirklich. Ich denke diese Teile allein würde keinen Menschen krank machen (nur leider, da das ganze Huhn schon vollgepumpt ist mit Antibiotika und weiss der Teufel was, eben doch), die Chemie jedoch die noch reingemischt wird ist schon eine riesen Sauerei das ist klar.

von Nico
09.01.18 22:17 Uhr

Sorry, ich verstehe diese ganzen Leute nicht. Entschuldigung aber seit ihr denn alle nicht mehr in der Lage selber zu kochen

 

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