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Kündigungsgrund

Androhung von Presseveröffentlichungen

Setzt ein Arbeitnehmer den Arbeitgeber durch die Androhung von Presseveröffentlichungen, die sich auf den Arbeitgeber schädigend auswirken können, unter Druck, damit der Arbeitgeber von arbeitsrechtlichen Maßnahmen (Versetzung, Kündigung) Abstand nimmt, verletzt er seine Loyalitätspflicht.

Es kommt deshalb eine verhaltensbedingte Kündigung in Betracht. Bei einem Angestellten in einer Führungsposition, dem eine besondere Loyalitätspflicht obliegt, ist regelmäßig eine erfolglose Abmahnung entbehrlich

(BAG, Urteil vom 11.3.1999, NZA 1999, 587 = DB 1999, 1324).
Androhung von Presseveröffentlichungen

(VSRW-Verlag)


 


 

Androhung von Presseveröffentlichungen
Kündigungsgrund
Loyalitätspflicht

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